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03.12.2010
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Nach ihren Pflichtsiegen über die beiden Schlusslichter der Zweiten Bundesliga Süd, Rottenburg und Kempfenhausen, wird es für die Volleyballer der TG Rüsselsheim am Samstag um 17 Uhr beim Tabellenneunten TSV Friedberg wieder etwas schwieriger. Schließlich weisen die Gastgeber mit fünf verlorenen Spielen die gleiche Niederlagenbilanz wie Rüsselsheim auf. Doch TG-Coach Claude Weber ist optimistisch, die letzte Aufgabe in diesem Jahr lösen und das Punktekonto auf 16:10 Zähler schrauben zu können.
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Allerdings stellt ist die Personallage beim Tabellensechsten noch schlechter dar als am vergangenen Wochenende, als die Turngemeinde neben dem Ligaspiel gegen Kempfenhausen (3:0) auch die Pokalpartie im DVV-Achtelfinale gegen Erstligist Düren in Notbesetzung bestreiten musste - und dennnoch beim 1:3 voll überzeugte. Nun fällt studienbedingt auch noch Außenangreifer und Annahmespieler Christian Hesse aus, der zuletzt zu den Besten im Team zählte.
Kapitän Tim Wacker (Muskelfaserriss im Oberschenkel) und Mittelblocker Manuel Lohr (Fingerbruch) sind frühestens im neuen Jahr am 8. Januar gegen Leipzig wieder einsatzfähig. So stehen von der Stammbesetzung nur Zuspieler Kevin Goncalves, die Außenangreifer Johann Löwen und Simon Forster, Libero Thomas Mudersbach und Mittelblocker Jakub Strzelczyk zur Verfügung. In der Annahme und im Außenangriff wird aber Carlo Wiese aushelfen, und vom Regionalligakader fährt der junge Lukas Kriegel als Mittelblocker mit. Vielleicht entscheidet sich auch Andreas Kolle, noch einmal in die Bresche zu springen.
Der Erstliga-erfahrene Zweitmannschaftsspieler Christian Günther, der gegen Düren dabei war und einen tollen Eindruck hinterließ, steht nicht zur Verfügung. Auch Peter Wellbrock soll nicht eingesetzt werden, da er sich dann in der ersten Garnitur festgespielt hätte. Steffen Jungbluth hätte zwar ausgeholfen, ist aber familiär verhindert. So fährt die Turngemeinde mit wenigen oder gar keinen Wechselalternativen nach Friedberg.
Trainer Claude Weber erwartet daher »ein knappes Spiel«, das seine Mannschaft aber trotz der schwierigen Personallage in Normalform für sich entscheiden kann: »Wir haben die Stärke, Friedberg zu schlagen.« Die Klasseleistung gegen Düren, bei der den Rüsselsheimern ein verdienter Satzgewinn gelungen war, »gibt uns die Sicherheit, dass wir auch in dieser Besetzung sehr gute Spiele abliefern können«.
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Quelle: Rüsselsheimer Echo
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