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05.02.2010
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Nach ihren beiden souveränen 3:0-Heimsiegen über die Internatsmannschaften der beiden Tabellenletzten aus Friedrichshafen und Kempfenhausen am vergangenen Wochenende haben sich die Volleyballer von Rhein-Main Volley in der Zweiten Bundesliga Süd bis auf den vierten Platz vorgeschoben.
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Vom Dritten GSVE Delitzsch trennen sie nur zwei Punkte, vom Zweiten TV Rottenburg II vier Zähler. Und zum Spitzenreiter aus Gotha sind es sechs Punkte Abstand. Keine Frage: Nach 16 von 26 Spieltagen mischt das Team um Trainer Luis Ferradas gut oben mit.
Am Samstag kann Rhein-Main Volley den Abstand zu den direkt hinter ihnen stehenden L.E. Volleys aus Leipzig, die zwei Minuspunkte mehr auf dem Konto haben, vergrößern. Der Tabellenfünfte wird jedoch hochmotiviert sein. Denn nachdem die Sachsen zuletzt eine knappe 2:3-Niederlage in Dachau hinnehmen mussten, brauchen sie nun einen Sieg, um den Anschluss zum vorderen Drittel nicht zu verlieren.
Das Gleiche gilt aber für das Ferradas-Team. In Leipzig hat es nichts zu verschenken und will versuchen, die Hinrundenniederlage wettmachen. Die Personallage ist allerdings anhaltend prekär. Außenangreifer Jonathan Scott hält sich aus familiären Gründen weiter in den USA auf. Mit Zuspieler Johannes Gruppe kann bis zum Saisonende wegen einer Handgelenksverletzung kaum mehr gerechnet werden.
Zudem zog sich auch noch Jan Dörmer zuletzt gegen Friedrichshafen eine Kapselverletzung am rechten Daumen zu und fällt für mindestens eine Woche aus. Vielleicht wird erneut Thilo von Hagen aushelfen und die weite Reise in den Osten Deutschlands auf sich nehmen, um den kleinen Kader auf wenigstens acht Mann zu erhöhen.
"So eine Saison habe ich noch nie erlebt", kann Luis Ferradas angesichts der ständigen Ausfälle nur den Kopf schütteln. In seiner langen Trainerkarriere ist ihm Vergleichbares jedenfalls noch nicht passiert.
Bisher stand ihm nur an zwei Spieltagen die komplette Mannschaft zur Verfügung. Immerhin finden sich im Training regelmäßig Gastspieler ein. Und die Stimmung ist nach wie vor gut.
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Quelle: Rüsselsheimer Echo
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