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Wilmas wilde Worte

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Noch ein Zuspieler und Simon Forster

07.09.2010
Mit einem erneut kleinen Kader von nur acht festen Spielern startet Volleyball-Zweitligist TG Rüsselsheim am Wochenende in die Saison. Immerhin konnte mit Kevin Goncalves noch kurzfristig ein Zuspieler gefunden werden. Der 1,93 Meter große, aus den USA stammende Neuzugang muss sich nun erst mit der Mannschaft einspielen. Nach Meinung von Co-Trainer Thilo von Hagen hat der 23-Jährige bei der Testpartie gegen Erstligist TV Bühl aber bereits gezeigt, »dass er sich im Spiel zu steigern weiß«.

Zum Team von Trainer Claude Weber, der die Nachfolge von Luis Ferradas antritt, ist auch noch Simon Forster dazugestoßen. Der erfahrene Angreifer, mehrere Spielzeiten beim DSW Darmstadt in der Regionalliga am Netz, hat vergangenes Jahr studienbedingt in Fellbach verbracht und für den dortigen Regionalligisten gespielt. Nun kehrte der 28-jährige Diplomchemiker nach Darmstadt zurück, wo er seine Doktorarbeit beginnt. Der Weg nach Rüsselsheim war da nicht mehr weit. Und auch er wirkte beim Freundschaftsspiel gegen Bühl mit. »Und da hat er auf der Diagonalposition seine Sache sehr gut gemacht«, fand von Hagen.

Wie bereits berichtet, sind drei weitere Spieler neu bei der Turngemeinde. Von Zweitliga-Absteiger TuS Kriftel kehrte der 23-jährige Außenangreifer und Annahmespieler Christian Hesse zurück. Vom Frankfurter Volleyballinternat zog es den erst 19 Jahre alten und 1,98 Meter großen Mittelblocker Manuel Lohr nach Rüsselsheim, der früher schon einmal in der Jugend bei der TG gespielt hat. Außerdem rückt der 22-jährige Thomas Mudersbach vom Regionalliga-Team der Turngemeinde als Libero in die Zweitligamannschaft auf.

Nicht mehr im Kader sind die Außenangreifer Jonathan Scott, Jan Dörmer und Carlo Wiese sowie die Zuspieler Johannes Gruppe und Sören Schneider. Vom Team der Vorsaison sind nur noch Mittelblocker Andreas Kolle, Außenangreifer Johann Löwen und Kapitan Tim Wacker dabei, allesamt Stützen des Teams.

Aus beruflichen Gründen steht Mittelblocker Jakob »Kuba« Strzelczyk nur noch im Notfall zur Verfügung. Wenn es brennt, wird auch der 38-jährige Thilo von Hagen als erfahrener Zuspieler aushelfen - zumal die TG mit Kevin Goncalves nur einen Passgeber hat. »Außerdem werden wir vielleicht ab und zu auf den ein oder anderen Spieler aus der zweiten Mannschaft zurückgreifen«, hofft von Hagen auf Unterstützung aus dem Regionalliga-Team von Trainer Raimund Jeuck.

Auch wenn der Kader klein ist, findet der Co-Trainer und sportliche Leiter: »Wir haben von der Qualität her eine gute Mannschaft.« Von Hagen räumt allerdings ein, »dass wir mit der Zusammenstellung des Kaders schon sehr spät dran waren aufgrund der ganzen Wechselgeschichte zur TG.« Bekanntlich ist die Zweitligamannschaft von Rhein-Main Volley im Sommer zur TG Rüsselsheim zurückgekehrt.

An diesem Samstag steht zum Rundenbeginn um 19.30 Uhr in der Walter-Köbel-Halle gegen den VC Dresden gleich ein Heimspiel an. Danach folgen mit Mendig und Leipzig auch keine leichten Gegner. »Das wird ganz schön happig«, rechnet Thilo von Hagen mit einem schweren Auftaktprogramm, »der Saisonstart könnte vielleicht ein, zwei Wochen zu früh für uns kommen«. Will das TG-Team den dritten Tabellenplatz der zurückliegenden Spielrunde wiederholen und wie angestrebt oben mitmischen, darf es sich einen Fehlstart allerdings kaum leisten.
Quelle: Rüsselsheimer Echo
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TG 1862 Rüsselsheim 3
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1. GSVE Delitzsch42:10
2. VC Dresden40:12
3. L.E. Volleys38:14
4. FT 1844 Freiburg36:16
5. ASV Dachau34:18
6. TuS Durmersheim32:20
7. TG 1862 Rüsselsheim28:24
8. VSG Coburg/Grub24:28
9. VYS Friedrichshafen22:30
10. VC Eintracht Mendig20:32
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12. TSV Friedberg16:36
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