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Wilmas wilde Worte

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Nicht so viele einfache Fehler

18.09.2009
„Wir haben Glück gehabt und gewonnen, aber jetzt wollen wir besser spielen.“ Sören Schneider, Zuspieler bei Rhein-Main Volley, hofft am Samstag um 19.30 Uhr in der Rüsselsheimer Walter-Köbel-Halle gegen den TV Rottenburg II auf eine bessere Leistung als am vergangenen Sonntag.

Da hatten sich die Zweitliga-Volleyballer zwar ebenfalls zu Hause mit 3:2 knapp gegen Eintracht Mendig durchgesetzt. Spielerisch lief es aber noch nicht richtig rund. So gilt es, gegen Rottenburg die hohe Quote an einfachen Fehlern abzustellen und „mehr als Team zu spielen“, wie Schneider sagt.

Die Planung bei Rhein-Main Volley reicht weit über ein Jahr hinaus. Ferradas will die Strukturen verändern, um eine gute Basis für den Erstliga-Aufstieg zu schaffen. „Das braucht seine Zeit“, meint Schneider.

Der aus der Talentschmiede von Rekordmeister VfB Friedrichshafen stammende Zuspieler, 22 Jahre alt und 1,92 Meter groß, kehrte nach einer enttäuschenden Saison bei Erstligist TSV Giesen/Hildesheim zu Rhein-Main Volley zurück und kann sich gut vorstellen, hier nun länger zu bleiben. Auch weil er an der Frankfurter Universität einen Platz für sein Sport- und Geographiestudium erhalten hat, weil er das Training von Luis Ferradas „überragend“ findet und vor allem auch, weil er sich mit seinen Mitspielern bestens versteht.

„Ich bin sehr glücklich, wieder mit Andy Kolle, Johann Löwen, Peter Wellbrock und Tim Wacker wie in der Erstliga-Saison vor zwei Jahren spielen zu können“, betont der in Bretten bei Karlsruhe aufgewachsene Ausnahmespieler. Wacker und Wellbrock waren allerdings zum Saisonauftakt nicht dabei. Und werden auch am Samstag gegen Rottenburgs Reserve fehlen. Libero „PJ“ Peter Wellbrock schlägt sich seit Wochen mit einer hartnäckigen Virusinfektion herum, und Kapitän Tim Wacker muss für mehrere Wochen wegen eines Jochbeinbruchs nach einem privaten Unfall pausieren.

Als Glücksfall erwies sich da die kurzfristige Verpflichtung von Jonathan Scott, der sich gegen Mendig gleich gut eingefügt hat und im umkämpften fünften Satz die letzten beiden entscheidenden Ballwechsel verwandelte. „Ich bin positiv überrascht von ihm. Er hat viel Erfahrung und kann uns sehr helfen“, freute sich auch Sören Schneider über das gelungene Debut des dunkelhäutigen, 30 Jahre alten Texaners.

Eigentlich als lang ersehnte Alternative auf Außen eingeplant, musste Jonathan Scott für den verletzten Tim Wacker auf der Diagonalposition in die Bresche springen, wusste aber trotz Trainingsrückstands fleißig zu punkten. Das wäre auch morgen wichtig, denn die Rottenburger Erstliga-Reserve, bei der bereits mehrere Spieler für die erste Mannschaft ans Netz gegangen sind, dürfte einer der stärksten Zweitligaaufsteiger seit Jahren sein.

Zum Rundenbeginn gelang ihr beim zu Hause lange ungeschlagenen Vizemeister ASV Dachau ein 3:1-Sieg. So sind bei Rhein-Main Volley wieder Kampfgeist, Moral und die Unterstützung der Zuschauer gefragt, um im zweiten Spiel auch den zweiten Saisonerfolg zu feiern.
Quelle: Rüsselsheimer Echo
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TG 1862 Rüsselsheim 3
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Tabelle 2009 / 2010

1. GSVE Delitzsch42:10
2. VC Dresden40:12
3. L.E. Volleys38:14
4. FT 1844 Freiburg36:16
5. ASV Dachau34:18
6. TuS Durmersheim32:20
7. TG 1862 Rüsselsheim28:24
8. VSG Coburg/Grub24:28
9. VYS Friedrichshafen22:30
10. VC Eintracht Mendig20:32
11. TSV Grafing16:36
12. TSV Friedberg16:36
13. TSV GA Stuttgart14:38
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