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14.11.2008
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Ob gegen Freiburg, Bühl oder Gotha: Rhein-Main Volley hat bis jetzt alle seine Heimspiele in der Zweiten Bundesliga Süd gewonnen. Das soll auch an diesem Wochenende so bleiben. Am Samstag um 19.30 Uhr will Trainer Thilo von Hagen gegen den SV Schwaig den vierten Sieg in der Rüsselsheimer Walter-Köbel-Halle mit seiner Mannschaft feiern.
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Die Gäste segeln allerdings im Aufwind, haben einen wichtigen 3:0-Sieg beim Drittletzten Marktredwitz hinter sich und vergrößerten den Abstand zu den Abstiegsrängen auf vier Punkte. Von Hagen warnt denn auch davor, den Tabellenneunten zu unterschätzen: „Denn Schwaig hat großes Potential und sehr gute individuelle Spieler, von denen viele Erstliga- Erfahrung haben.“
Auswärts tritt der SV jedoch oft nicht in Bestbesetzung an, hat zudem das Problem, dass sein Stammzuspieler nicht regelmäßig mittrainiert. Von daher waren die Leistungen bei Schwaig bislang schwankend.
„Aber bis jetzt haben wir uns ja zu Hause ganz gut präsentiert. Deshalb bin ich schon optimistisch, dass wir gewinnen“, ist Thilo von Hagen zuversichtlich. Erneut stehen neun Spieler zur Verfügung, wobei Carlo Wiese wegen einer USA-Reise noch fehlt und Paul Becker wegen einer Schulterverletzung pausieren muss. Dafür ist Jan Bauer von der TG Rüsselsheim dabei. Thomas Weigel kann dagegen nicht wieder aushelfen.
Das Rhein-Main-Team hat diese Woche dreimal zusammen mit dem Volleyinternat Frankfurt in der Köbel-Halle trainiert, wollte ihm damit entgegen kommen, weil Internatstrainer Stuart Bernard verhindert war. „Das zeigt die gute Verbindung, die wir zum Internat haben“, erklärt von Hagen dazu, „wir haben ja in der Vergangenheit schon öfter von ihm profitiert und Spieler bekommen“. Das gemeinsame Training hatte zudem den Vorteil, viele Spielformen üben zu können.
Nach dem 3:0-Pflichtsieg in Friedrichshafen zählt Rhein-Main Volley weiter zur Spitzengruppe der Zweiten Liga. Nur zwei Zähler Rückstand weist der Erstliga-Absteiger zu Spitzenreiter TV Bühl auf. In der Verfolgergruppe befinden sich neben Rhein-Main mit Delitzsch, Kriftel und Freiburg drei Teams, die ebenfalls 12:4 Punkte haben. Das Hagen-Team will so bis zum Heimspiel gegen Delitzsch am 29. November einen Ausrutscher vermeiden und nach Schwaig auch am 22. November in Dresden gewinnen.
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Quelle: Rüsselsheimer Echo
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