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19.10.2010
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Das war wichtig. Das lässt die Zweitliga-Volleyballer der TG Rüsselsheim aufatmen. Nach vier Niederlagen in Folge gelang ihnen beim TV Waldgirmes ein klarer 3:0 (25:22, 25:17, 25:17)-Pflichtsieg. Damit besserten sie ihr Konto auf 4:8 Punkte auf und hielten Anschluss ans Mittelfeld. Der Aufsteiger aus dem Ortsteil der Gemeinde Lahnau im mittelhessischen Lahn-Dill-Kreis bleibt indes mit erst einem Sieg im unteren Tabellendrittel.
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In der voll besetzten Halle des TV mit rund 400 Zuschauern haben die Rüsselsheimer nur eine reine Spielzeit von 66 Minuten gebraucht, um das Hessenderby der Zweiten Bundesliga Süd für sich zu entscheiden. Allerdings waren die Gastgeber durch den Ausfall zweier starker Angreifer geschwächt. Der 1,98 Meter lange ehemalige TG-Spieler Hannes Hübner hat auf der Diagonalposition ebenso gefehlt wie der 2,01 Meter große Universalspieler Moritz Kaup. Libero Tobias Rücker war dagegen nach seiner Verletzung der Vorwoche wieder dabei. Doch ließ die Turngemeinde nichts anbrennen, gab insgesamt nur 56 Ballpunkte ab.
Zu Beginn setzte sie sich über einen verbesserten Aufschlag - hier glänzte vor allem Johann Löwen - ebenso wie über eine gute Blockabwehr und eine geringe Fehlerquote kontinuierlich ab. Als dann einige Angaben ihr Ziel verfehlten und die Annahme zu wackeln begann, war den Gästen aber die Verunsicherung durch die bisherige Niederlagenserie anzumerken. Waldgirmes kam ins Spiel und bei 20:20 sogar zum Ausgleich.
TG-Coach Claude Weber nahm eine Auszeit. Zudem brachte er nun Christian Hesse für Simon Forster in der Annahme aufs Feld. In der Schlussphase stabilisierte sich seine Mannschaft wieder und behielt mit 25:22 die Oberhand. Weiterhin mit Hesse, erarbeiteten sich die Rüsselsheimer auch im zweiten und dritten Satz eine Führung, die sie nicht mehr aus der Hand gaben. Einzig bei 13:11 im dritten Durchgang beantragte Weber noch eine Auszeit, ehe sein Team zum 3:0 davonzog.
»Auch wenn wir ohne Satzverlust geblieben sind, dürfen wir jetzt nicht in Euphorie verfallen», mahnt der Trainer jedoch zu Bodenständigkeit. Schließlich sei die Annahme noch zu instabil: »Da hätten wir gegen einen besser besetzten Gegner Probleme gehabt.»
Erneut ist Jens Blöcher für den verletzten Andreas Kolle im Mittelblock eingesprungen. Jakub Strzelczyk war dagegen nicht spielberechtigt. Wie berichtet, macht sein polnischer Heimatverein Probleme. Anders als in den Vorjahren stellt dieser »plötzlich sehr hohe Geldforderungen», berichtet Claude Weber verwundert. Diese könne die TG aber nicht zahlen.
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Quelle: Rüsselsheimer Echo
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