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Wilmas wilde Worte

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Nach vier vergebenen Satzbällen geht´s hurtig

08.12.2008
"Schöne Bescherung" in der Vorweihnachtszeit: Mit der zweiten Niederlage in Folge hat sich Rhein-Main Volley aus dem Kreis der ambitionierten Topteams der Zweiten Bundesliga, Gruppe Süd, verabschiedet. 1:3 (25:15, 23:25, 29:31, 17:25) unterlagen die Hessen beim ASV Dachau, bleiben aber trotz des vierten Misserfolg Tabellenvierter. "Trotz der Niederlage bin ich mit der Leistung meiner Mannschaft zufrieden. Das war schon eine ganz andere Körpersprache als noch gegen Delitzsch", stellte sich "RMV"-Trainer Thilo von Hagen nach der dritten Auswärtspleite vor seine Mannschaft.

Zu Beginn lief es auch dank starker Aufschläge und einiger Schwächen der Gastgeber sehr gut für den Bundesliga-Absteiger, der den ersten Satz klar für sich entscheiden konnte. Im zweiten Durchgang schwächelte die "Volleys" in der Annahme, was die Dachauer immer besser ins Spiel kommen ließ. "Der Knackpunkt war sicherlich der dritte Satz gewesen", trauerte von Hagen den vier vergebenen Satzbällen im dritten Durchgang hinterher, derweil die Hausherren hingegen ihren zweiten Satzball nutzten, nachdem "RMV"-Zuspieler Sam Bragg zweimal schlecht für seine Mitspieler aufgelegt hatte.

"Danach war mir eigentlich klar, wie es im vierten Satz für uns laufen würde", sah der heimische Coach den entscheidenden Bruch im Spiel seiner Mannschaft voraus. Schnell lagen die Hessen 2:8 hinten, kämpften sich zwar noch mal auf 9:11 heran, doch am Ende gewannen die damit daheim weiterhin ungeschlagenen Oberbayern den vierten Satz souverän und sicherten sich so die zwei Punkte. "Wenn alles optimal für uns gelaufen wäre, hätten wir die Partie gewinnen können. Aber uns hat heute einfach das Quäntchen Glück gefehlt", sah von Hagen einen Sieg seiner Mannschaft durchaus im Bereich des Möglichen.

Vor allen Dingen die Leistung von Peter Wellbrock auf der Außenposition hatte dem "RMV"-Übungsleiter imponiert. Für Wellbrock war Carlo Wiese auf die Liberoposition gerückt. Im letzten Spiel in diesem Jahr in zwei Wochen bei Eintracht Mendig soll nun zumindest noch ein versöhnlicher Jahresabschluss gelingen, bevor es für die "Volleys" in die Weihnachtspause geht. Aufgrund des kleinen Kaders hat die Saison viel Kraft gekostet. "Aber das Spiel wollen wir schon noch gewinnen", so von Hagen. Ob sie auch können?
Quelle: Main-Spitze
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1. GSVE Delitzsch42:10
2. VC Dresden40:12
3. L.E. Volleys38:14
4. FT 1844 Freiburg36:16
5. ASV Dachau34:18
6. TuS Durmersheim32:20
7. TG 1862 Rüsselsheim28:24
8. VSG Coburg/Grub24:28
9. VYS Friedrichshafen22:30
10. VC Eintracht Mendig20:32
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12. TSV Friedberg16:36
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