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Wilmas wilde Worte

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Nach gut einer Stunde ist schon alles vorbei – 3:0

29.09.2008
Hatten sie zum Saisonbeginn in Kempfenhausen noch den ersten Satz verloren, so ließen die Spieler von Rhein-Main Volley diesmal nichts anbrennen. Nach nur 64 Minuten sicherten sie sich bei der VGF Marktredwitz einen klaren 3:0 (25:20, 25:22, 25:19)-Sieg, bei dem sie nie ernsthaft um einen Satzgewinn bangen mussten.
„Wir haben gut gespielt, durch die Bank weg“, war Spielertrainer Thilo von Hagen zufrieden. In Kempfenhausen noch verhindert, gelang seiner Mannschaft nun unter seiner Regie eine Leistungssteigerung und eine von Beginn an ordentliche Vorstellung.

Allerdings bildeten die Marktredwitzer, die im Gegensatz zur Vorwoche wieder in Bestbesetzung antraten, keinen sehr starken Gegner. „Sie waren leicht ausrechenbar, haben kaum über die Mitte gespielt“, räumte von Hagen ein. Doch das tat dem guten Gesamteindruck seines Teams keinen Abbruch.

„Wir haben vor allem prima in Block und Abwehr gearbeitet“, fand der Spielertrainer, der jedem Akteur einen guten Tag bescheinigte. Dabei gebührte Sam Bragg aber ein Sonderlob. Der neue englische Zuspieler verteilte die Bälle taktisch klug und überzeugte mit seiner hervorragenden Sprungkraft auch im Block.

Da Peter Wellbrock wegen Knie- und Schulterproblemen ausfiel, die ihn womöglich zu einer längeren Pause zwingen, rückte Thomas Weigel in die Startaufstellung. „In Aufschlag und Annahme hat er ein gutes Spiel gemacht“, freute sich Thilo von Hagen, dem mit dem jungen Jan Dörmer – außer sich selbst – nur eine Wechselalternative zur Verfügung stand. Zum Glück war jedoch wieder Jakub Strzelczyk fit und konnte die Mitte übernehmen. Thomas Weigel war somit frei für den Außenangriff.

Gleich im ersten Durchgang sicherte sich Rhein-Main Volley einen 25:20-Gewinn und erhöhte mit 25:22 auf 2:0 Sätze. Nachdem im dritten Abschnitt ein guter Start und eine 6:2-Führung gelang, wurden die rund 250 Zuschauer immer leiser und Marktredwitz immer verzweifelter. Die Gastgeber versuchten es nun mit zahlreichen Wechseln. Doch selbst ihr bald 50-jähriger Zuspieler Chernousek, der im dritten Satz die Bälle verteilte, konnte die klare Niederlage nicht abwenden.

Der Sieg ging völlig verdient an den Erstliga-Absteiger aus Hessen, der nun 4:0 Punkte auf dem Konto hat. Und die kann er gut gebrauchen, „denn nun kommen die Brocken“, meint Thilo von Hagen. Am Samstag geht es im ersten Heimspiel um 20 Uhr in der Rüsselsheimer Köbel-Halle gegen Freiburg, danach folgen Kriftel und Bühl – alles Titelkandidaten.
Quelle: Rüsselsheimer Echo
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2. VC Dresden40:12
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12. TSV Friedberg16:36
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