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Wilmas wilde Worte

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Nach 64 Minuten ist alles vorbei

07.12.2007
Das war natürlich keine Überraschung. Für Volleyball-Bundesligist Rhein-Main Volley gab es bei Generali Haching am Mittwoch nichts zu holen.
Mit 0:3 (21:25, 14:25, 18:25) fiel die Niederlage sehr deutlich aus. Nach nur 64 Minuten war alles vorbei. Da die Netzhoppers Königs-Wusterhausen mit 3:1 zu Hause gegen Schlusslicht Hamburg gewonnen haben, liegen die Hessen nun bereits sechs Punkte hinter ihnen. Und der am Mittwoch spielfreie VC Bad Dürrenberg/Spergau hat als Drittletzter auch schon vier Zähler mehr aufs Konto gebracht. So muss das Team von Trainer Christian Metzger am Samstag, 15. Dezember, im Heimspiel gegen die Hamburg Cowboys gewinnen, um sich Chancen auf den drittletzten Platz und damit auf den Klassenerhalt zu bewahren.

Trotz der klaren Niederlage konnte der Rhein-Main-Coach der Partie in Haching aber auch Positives abgewinnen: „Ich habe großen Respekt, wie meine Mannschaft mit der schwierigen Situation, in der wir uns gerade befinden, umgeht. Sie hat wieder hervorragend gekämpft. Und gerade im ersten Satz haben wir uns sehr gut verkauft.“

Außenangreifer Johann Löwen gefiel dem Coach wieder besonders gut: „Er ist der bisher überragende Spieler, hat bis jetzt eine tolle Saison gespielt und gibt immer alles.“

Der Tabellenvorletzte war von Personalsorgen geplagt. Mittelblocker Ralph Nothhaft wurde wegen anhaltender Kniebeschwerden für die Partie gegen Hamburg geschont. Christian Günther war nach seinem Bänderriss wieder dabei, braucht aber noch eine Weile, um zu alter Form zu finden und wurde nicht eingesetzt.

Cristobal Gevert fällt weiterhin aus. Und für Zuspieler Michal Peciakowski ist die Saison nach seinem Achillessehnenabriss, den er sich im letzten Rundenspiel Mitte November in Düren zugezogen hat, gelaufen.

So kam Sören Schneider zu seinem ersten kompletten Erstliga-Einsatz. Der 20-jährige Zuspieler machte seine Sache nach Aussage von Metzger wie schon beim Pokalsieg vor drei Wochen gegen Kriftel gut und genießt das Vertrauen seines Trainers.

Ohne Nothhaft und mit Andreas Kolle als einzigem etatmäßigen Mittelblocker, übernahm Jason Octave die Mitte. Im zweiten Satz stellte Metzger den 27-jährigen Ausnahmekönner aus der Karibik aber auf seine angestammte Diagonalposition, „damit er sich für Hamburg einspielen konnte“. Tim Wacker wechselte daraufhin vom Diagonalangriff auf den Mittelblock.

Haching mit dem herausragenden Steve Keir im Angriff hatte vor cirka 900 Zuschauern keine Mühe, zum fünften Saisonsieg zu kommen. „Aber“, so gibt Metzger zu bedenken, „da kosten auch zwei Spieler so viel wie bei uns die ganze Mannschaft“.
Quelle: Rüsselsheimer Echo
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