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02.10.2009
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Am vergangenen Wochenende haben sie pausiert, doch jetzt steht den Zweitliga-Volleyballern von Rhein-Main Volley mit einem Doppelspieltag eine ungleich höhere Belastung bevor. Am Samstag treten sie bei den Volley Young Stars Friedrichshafen an, worauf am Sonntag beim VCO Kempfenhausen eine weitere Auswärtspartie folgt.
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Beiden Kontrahenten ist einiges gemeinsam: Sie verfügen über junge Mannschaften, deren Spieler Volleyball-Internaten entstammen und nahezu täglich trainieren. Mit einer Menge Potential ausgestattet, fehlt es ihnen aber noch an Konstanz, so dass die Saison mit zwei Niederlagen und dem dritt- und viertletzten Tabellenplatz begann.
Anders Rhein-Main Volley. Nach den beiden Arbeits-Heimsiegen über Eintracht Mendig (3:2) und TV Rottenburg II (3:1) liegt das Team um Trainer Luis Ferradas mit dem VC Gotha und den L.E. Volleys Leipzig ungeschlagen an der Spitze der Zweiten Bundesliga. Siege gegen Friedrichshafen und Kempfenhausen gelten da als Pflicht.
Ferradas zur jetzigen Situation: „Es ist noch zu früh für eine Analyse. Aber man kann sehen, dass Gotha da steht, wo sie sein wollen. Sie haben sich gezielt verstärkt und wollen aufsteigen.“ Dann schiebt der Coach hinterher: „Wir auch, aber für uns käme das vielleicht etwas zu früh.“ Ehe es am Samstag, 10. Oktober, in der Rüsselsheimer Köbel-Halle zum Spitzenspiel gegen Leipzig kommt, richtet das Rhein-Main-Team den Blick erst einmal auf das bevorstehende Wochenende, „denn unterschätzen dürfen wir die beiden Mannschaften nicht“, macht Mittelblocker Andreas Kolle klar. Erwartet er in Friedrichshafen einen ungefährdeten Sieg, hält er es in Kempfenhausen schon für schwieriger zu gewinnen: „Kempfenhausen hat gegen Leipzig nur 2:3 verloren.“
Auch Luis Ferradas sieht der zweiten Partie etwas angespannter entgegen. Allein wegen der Umstände. Seine Spieler werden in der Nacht gegen zwei Uhr aus Friedrichshafen zurückkehren. Am Sonntagmittag geht es dann nach Kempfenhausen, das nahe bei Aschaffenburg liegt. Nach den Strapazen der weiten Fahrt an den Bodensee muss sich weisen, wie fit die Rhein-Main-Spieler am Sonntag um 16 Uhr sind.
Zumal sie weiter mit einem kleinen Kader und ohne Tim Wacker und Peter Wellbrock auskommen müssen. Wellbrock hat seine lange Virusinfektion allerdings endlich überstanden und wird nach den Worten von Ferradas vermutlich nächste Woche ins Training einsteigen: „Eventuell kann er dann schon gegen Leipzig dabei sein.“
Kapitän Tim Wacker braucht dagegen noch eine Weile nach seinem mehrfachen Jochbeinbruch. „Ich nehme an, drei bis vier Wochen dauert es noch“, vermutet Ferradas.
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Quelle: Rüsselsheimer Echo
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