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08.10.2007
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Christian Metzger fand kaum Worte. Nach dem Abpfiff musste sich der Frust erst einmal setzen. Zu schmerzlich war für den Trainer von Volleyball-Bundesligist Rhein-Main Volley die Niederlage bei der SG Eschenbacher Eltmann am Samstag.
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„Zu dumm“ habe seine Mannschaft das Spiel aus der Hand gegeben. „Ich bin sehr unzufrieden“, klagte er. Mit 1:3 (27:29, 12:25, 25:22, 18:25) hatten die Gäste aus Hessen am Ende das Nachsehen. Dabei hatte Metzger Siegchancen gesehen – mehr noch als am Mittwoch bei der 0:3-Auftaktniederlage im Heimspiel gegen Mitaufsteiger VC Bad Dürrenberg/Spergau: „Wir hätten 3:0 gewinnen müssen“, so die Einschätzung des Trainers. Sein Ärger resultierte vornehmlich aus dem ersten Durchgang. „Da waren wir die klar bessere Mannschaft“, sagte Metzger. Von Beginn an lag sein Team vorn, führte mit 24:22 und besaß mehrere Satzbälle. „Aber durch dumme individuelle Fehler haben wir den Satz verschenkt“, bedauerte der Trainer. Zwei Aufschläge versiebt, zwei Annahmen in den Sand gesetzt, weg war die 1:0-Führung.
Durch das 29:27 im ersten Durchgang sah sich Eltmann aufgebaut. Mit 25:12 ließ das junge SG-Team dem Neu-Bundesligisten keine Chance im zweiten Abschnitt. Den dritten entschied Rhein-Main mit 25:22 für sich, doch es reichte nicht zur Wende. Der vierte Satz ging deutlich mit 18:25 verloren.
Die vielen Konzentrationsfehler in der entscheidenden Situation des ersten Satzes – die an die verlorene Schlussphase des dritten Durchgangs gegen Bad Dürrenberg/Spergau erinnerten – will Christian Metzger nicht durchgehen lassen: „Das ist eine Sache, die ich nicht akzeptieren kann und über die zu reden ist. Ich hoffe, es wird den Spielern endlich bewusst, dass es hier um Profi-Volleyball geht“.
Libero Peter Wellbrock, einer jener Akteure, die Ende des ersten Durchgangs patzten, wurmten die vergebenen Satzbälle: „Wir haben so gut mitgespielt im ersten Satz, aber am Ende haben wir es uns durch Fehler selbst verbaut. Vom Potenzial waren wir sicher nicht schlechter als Eltmann.“ Eine Erklärung für die Fehler fällt dem ehemaligen Spieler von Eintracht Wiesbaden aber schwer. „Von außen haben die Spieler gesagt, es hat so ausgesehen, als ob wir Angst gehabt hätten. Aber das war bei mir nicht der Fall“, versicherte er.
Trainer Christian Metzger bescheinigte indes Johann Löwen im Außenangriff eine ähnlich starke Leistung wie zum Rundenauftakt. Auch Jason Octave sorgte erneut für viele Punkte. Dass sich Andreas Kolle und Michael Peciakowski trotz gesundheitlicher Probleme durchbissen, nötigte dem Trainer Respekt ab.
Nun steht Rhein-Main Volley bereits mit dem Rücken zur Wand, denn als nächstes steht am kommenden Samstag die Partie bei Champions-League-Sieger VfB Friedrichshafen an. Und auch am 23. Oktober (Dienstag, 20 Uhr, Köbel-Halle) im Heimspiel gegen den Moerser SC wird es schwer.
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Quelle: Rüsselsheimer Echo
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