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Wilmas wilde Worte

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Metzger: „Da können wir viel lernen“

07.11.2007
Nach dem überraschend deutlichen 3:0-Heimsieg über den VC Leipzig, dem ersten dieser Saison, sieht sich Bundesligist Rhein-Main Volley am heutigen Mittwoch um 19 Uhr beim Tabellendritten SCC Berlin in der Außenseiterrolle.
Auch wenn die Gastgeber am Wochenende mit 0:3 in Düren verloren haben und ihre erste Saisonniederlage hinnehmen mussten, sind sie der Favorit. „Berlin ist eine Traditionsmannschaft im deutschen Volleyball“, sagt Rhein-Main-Trainer Christian Metzger anerkennend, „das wird für uns sehr, sehr schwer“. In der Sporthalle in Charlottenburg gibt es für die Gäste aber durchaus etwas mitzunehmen. „Da können wir wieder viel lernen“, schätzt Metzger.“

Mit dem Schwung des ersten Ligaerfolges ist dem Außenseiter aus Rüsselsheim vielleicht gar ein Satzgewinn zuzutrauen. Zumal die Berliner nach ihrer Schlappe in Düren, wo sie nach 76 Minuten in drei Sätzen (20:25, 20:25, 22:25) regelrecht vom Parkett gefegt wurden, etwas angeschlagen sein dürften.

Schön war dagegen das Spiel von Rhein-Main Volley gegen den VC Leipzig anzusehen. Eine geschlossene Leistung mit wenigen Fehlern brachte dem Team einen Sieg und einen Nichtabstiegsplatz ein. „Jetzt wird uns aber keiner mehr unterschätzen“, mahnt Christian Metzger und rechnet auch in Berlin nicht damit.

Zwar haben Athanasios Panousos und Jovan Vukanovic den SCC verlassen, dafür kamen aber drei neue ausländische Spieler dazu: der Kanadier Mark Dodds, der Ukrainer Oleksiy Gutor und der Serbe Milan Vasic. Berlin gewann dreimal den DVV-Pokal (1994, 1996, 2000) und wurde 1993, 2003 und 2004 deutscher Meister. In den vergangenen drei Jahren unter Cheftrainer Michael Warm, der zuvor die deutsche Jugend-Nationalmannschaft betreute, schaffte es das Team um Ausnahme-Mittelblocker Jaroslav Spirovski jedoch nicht bis ins Finale.

Mehr Siegchancen gibt es da für die Mannschaft von Christian Metzger, der in Berlin mit dem überragenden SCC-Zuspieler Jaroslav Skach einen alten Freund wiedersieht, drei Tage später. Zum Abschluss der englischen Woche steht am Samstag um 20 Uhr in der Köbel-Halle gegen Tabellennachbar Netzhoppers Königs-Wusterhausen das nächste Heimspiel auf dem Programm. Auf die verletzten Christian Günther und Cristobal Gevert kann das Rhein-Main-Team allerdings frühestens in zwei bis drei Wochen wieder zurückgreifen.
Quelle: Rüsselsheimer Echo
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