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20.03.2009
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Nach nur 68 Minuten reiner Spielzeit war alles vorbei. Rhein-Main Volley hatte sich Ende November im Hinspiel gegen GSVE Delitzsch mit 0:3 klar geschlagen geben müssen und in der Rüsselsheimer Köbel-Halle die erste Heimniederlage der Saison kassiert.
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Ganz klar: Wenn der Erstliga-Absteiger am morgigen Samstag um 20 Uhr beim direkt hinter ihm liegenden Tabellenfünften antritt, ist Wiedergutmachung angesagt.
Spielertrainer Thilo von Hagen weiß allerdings um die Schwere der Aufgabe: „Delitzsch zähle ich zu den besten Teams der Liga.“ Nach dem 3:0-Sieg am Sonntag zu Hause gegen Dresden müsse seine Mannschaft „schon noch eine Schippe drauflegen“, um eine Chance zu haben.
Vor allem GSVE-Außenangreifer Andrä, nicht groß, aber sehr sprunggewaltig, sollte Rhein-Main Volley im Auge behalten. „Ihn haben wir im Hinspiel überhaupt nicht in den Griff gekriegt. Er hat uns nur so die Bälle um die Ohren gehauen“, erinnert sich von Hagen nicht gern daran.
Im eigenen Außenangriff ist dagegen nicht klar, ob Johann Löwen voll einsatzfähig sein wird. Der Erstliga-erfahrene 26-Jährige hat im Training einen Ball auf den Daumen seiner rechten Schlaghand abbekommen, der von früheren Verletzungen ohnehin schon lädiert ist. Sein Trainer geht aber davon aus, dass sich Löwen durchbeißen wird am Samstag.
Die Saison neigt sich allmählich dem Ende. Noch fünf Spiele stehen bis zum 18. April auf dem Programm. So wird es Zeit, für die neue Runde zu planen. Von Hagen erklärt dazu: „Ziel ist es, dass Luis Ferradas die Leitung übernimmt und neuer Trainer wird. Aber dazu müssen die Rahmenbedingungen und das ganze Paket stimmen.“
Dabei seien neben Mannschaft und Trainer auch das Umfeld und das Sponsoring wichtig. Zudem, so von Hagen, „muss der Kader größer und breiter werden und in der Qualität gesteigert werden“. Mitte bis Ende April soll feststehen, wie die Mannschaft im Gros aussieht und ob Luis Ferradas, der lange Jahre Erstligatrainer der Frauen des VC Wiesbaden war, die Verantwortung bei Rhein-Main Volley übernimmt.
„Derzeit laufen erste Gespräche“, versichert Thilo von Hagen und hofft, dass sich als Fernziel irgendwann wieder der Aufstieg in die Erste Bundesliga realisieren lässt.
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Quelle: Rüsselsheimer Echo
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