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15.02.2010
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Das war die richtige Reaktion. Nach ihrer 0:3-Niederlage bei den L. E. Volleys Leipzig zeigten sich die Zweitliga-Volleyballer von Rhein-Main Volley nun zu Hause gegen den ASV Dachau wieder von ihrer Schokoladenseite und machten in drei glatten Sätzen (25:13, 25:18, 25:20) die Pleite des Hinspiels vergessen.
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Mit dem nie gefährdeten Heimsieg verteidigten sie den fünften Tabellenplatz.
Schlüssel zum Erfolg war eine starke Verbesserung in Block und Annahme. In diesen Elementen boten die Gastgeber eine überzeugende Leistung und hatten die Partie jederzeit im Griff. In der Walter-Köbel-Halle in Rüsselsheim, die am Faschingssamstag mit deutlich über 200 Zuschauern unerwartet gut besucht war, ließ Rhein-Main Volley dem Team aus Bayern wenig Raum.
Der erste Satz ging eindeutig mit 25:13 an den ehemaligen Erstligisten. Im zweiten gab er nur 18 Ballpunkte ab, um auch im dritten bis auf eine kleine Schwächephase mit einigen Fehlern in Folge mit 25:20 die Oberhand zu behalten. Nach nur 67 Minuten Spielzeit war der klare Sieg unter Dach und Fach gebracht.
Trainer Luis Ferradas gefiel vor allem, wie solide sein Team agiert hatte: "Kompliment an meine Mannschaft. Sie hat mit viel Konzentration und Emotion gespielt. Und sie hat Charakter gezeigt nach der Niederlage in Leipzig. Das macht mich sehr stolz."
Erfreulich, dass der junge Jan Dörmer nach seiner Daumenverletzung wieder mitmischen konnte und im zweiten sowie dritten Satz eine gute Vorstellung im Außenangriff gab. Andreas Kolle und Johann Löwen waren zwar durch eine Erkältung angeschlagen aufs Feld gegangen, bissen sich aber durch. Insbesondere Löwen gelangen immer wieder Hammerschläge, mit denen er Dachau den Schneid abkaufte.
So führte der Erstliga-erfahrene Außenangreifer seine Mannschaft am 18. Spieltag zum zwölften Saisonsieg und hielt sie mit dem Tabellendritten GSVE Delitzsch auf Tuchfühlung. Nur zwei Punkte Rückstand haben die Hessen auf die Sachsen.
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Quelle: Rüsselsheimer Echo
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