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22.11.2010
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Hatte es in der Vorwoche in Delitzsch nach fünf Sätzen nicht zum Sieg gereicht, gab es diesmal für die Volleyballer der TG Rüsselsheim ein Happyend. Dank einer starken Schlussphase im Tiebreak sicherten sie sich beim Tabellenschlusslicht TV Rottenburg II einen 3:2 (26:24, 17:25, 23:25, 25:17, 15:10)-Pflichtsieg, mit dem sie am ASV Dachau vorbei mit 12:10 Punkten auf Platz sechs gesprungen sind.
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Es war ein hartes Stück Arbeit bei der Erstliga-Reserve Rottenburgs, ehe die Turngemeinde trotz eines 1:2-Satzrückstandes doch noch als Sieger vom Feld gehen konnte. Fast zwei Stunden lang hatte sie um die beiden wichtigen Zähler beim Abstiegskandidaten kämpfen müssen. Am Ende hatte sie nur fünf Ballpunkte mehr auf dem Konto als die Gastgeber.
Ohne Stamm-Mittelblocker Andreas Kolle angereist, der auf unbestimmte Zeit aus privaten Gründen eine Pause einlegt, konnten die Gäste zwar auf seiner Position auf den routinierten Jakub Strzelczyk bauen. Doch beim Warmmachen wurde bei Kapitän Tim Wacker deutlich, dass er wegen seiner Oberschenkelzerrung noch nicht einsatzfähig war. So spielte für ihn Simon Forster auf der Diagonalen.
Eine Wechselalternative besaßen die Rüsselsheimer nun nicht mehr. Dies wäre ihnen im dritten Satz fast zum Verhängnis geworden, als Christian Hesse eine Zerrung der Rückenmuskulatur erlitt und fortan Probleme mit der Atmung hatte. Der junge Außenangreifer biss sich allerdings durch und zeigte trotz seiner Schmerzen bis zum Schluss »eine absolut kämpferische Leistung«, wie ihm Trainer Claude Weber anerkennend bescheinigte. Den Löwenanteil am Sieg hat aber wohl Johann »Joey« Löwen. Zuspieler Kevin Goncalves hatte immer wieder den Erstliga-erfahrenen Angreifer gesucht, der auch aus dem Rückraum erfolgreich punktete und von Rottenburg an diesem Tag kaum zu blocken war. »Joey hat die große Verantwortung, die auf ihm lastete, hervorragend getragen«, fand Weber.
Im Tiebreak ging es bis zum Seitenwechsel (7:8) ausgeglichen zu. Dann kam Goncalves an die Angabe, schlug sicher auf, während Rottenburg, das schon vier Tiebreaks verloren hat, dem Druck wieder nicht standhalten konnte und patzte. »Wir haben aber nun auch im Block gut gestanden und keine Eigenfehler gemacht«, freute sich Claude Weber.
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Quelle: Rüsselsheimer Echo
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