|
03.03.2008
|
|
Der Abstieg war bereits besiegelt. Doch die Mannschaft von Rhein-Main Volley hat den vorletzten Bundesliga-Spieltag sehr ernst genommen und bei den Hamburg Cowboys alles daran gesetzt, um wieder den vorletzten Tabellenplatz zu übernehmen.
|
Und das ist den Hessen um ihr Trainerduo Christian Metzger und Thilo von Hagen auch gelungen. Mit 3:1 (25:22, 26.24, 17:25, 25:22) behielten sie vor mehr als 800 Zuschauern die Oberhand, sicherten sich ihren vierten Saisonsieg.
Gleichwohl weiterhin Mittelblocker Ralph Notthaft (Bänderriss) und Außenangreifer Christian Günther (Blinddarm-Operation) fehlten, erwischten die Gäste einen guten Start. Mittespieler Andreas Kolle sorgte mit einer Aufschlagserie von vier Punkten für eine Führung, die seine Mannschaft bis ins Ziel brachte.
Im zweiten Durchgang wurde es zum Schluss eng. Doch bei 24:23 zeigte Rhein-Main Volley Nervenstärke und entschied den zweiten Satzball für sich. Zwar ließ nun die Konzentration nach, so dass der dritte Abschnitt klar mit 17:25 verloren ging. Aber dann kämpfte sich der Absteiger wieder ins Spiel zurück, holte einen Zwei-Punkte-Rückstand auf, um am Ende über 23:21 mit 25:22 die Nase vorn zu haben.
„Das spricht für unsere Einstellung, dass wir nach dem dritten Satz wieder zurück ins Spiel gekommen sind“, freute sich Christian Metzger. Entscheidend war für ihn die stark verbesserte Annahme im Vergleich zu den letzten Spielen. Der Trainer sah „eine homogene Leistung“ seines Teams, hob aber zwei Akteure hervor: „Der Sören Schneider hat mir sehr gut gefallen und auch der Mark Posthuma.“
Sein Kollege Thilo von Hagen lobte vor allem Tim Wacker: „Er hat seine Sache wieder sehr gut gemacht.“ Der Diagonalspieler, der wegen des Ausfalls von Nothhaft zu seinem zweiten kompletten Saisoneinsatz kam – Jason Octave übernahm die Mitte, Wacker rückte dafür auf Außen –, knüpfte an seine gute Leistung vom Mittwoch gegen Haching an und nutzte seine Punktballchancen wieder recht gut aus.
„Wir haben drei Sätze lang auf einem passablen Niveau agiert“, konnte Thilo von Hagen seiner Mannschaft bis auf den dritten Durchgang eine gute Vorstellung bescheinigen. Für die Hamburger ging es noch um eine theoretische Chance auf den Klassenerhalt. „Aber wir haben gut dagegen gehalten und am Ende auch verdient gewonnen.“
Nach einer Pause am kommenden Wochenende verabschiedet sich Rhein-Main Volley am 15. März (Samstag) um 20 Uhr in der Rüsselsheimer Köbel-Halle mit dem Spiel gegen Bayer Wuppertal aus der Bundesliga.
|
|
Quelle: Rüsselsheimer Echo
|