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Wilmas wilde Worte

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Lob für Libero Carlo Wiese

06.04.2009
Die Serie ist gerissen. Nach sechs Siegen in Folge musste Rhein-Main Volley beim SV Schwaig mit 1:3 (17:25, 21:25, 35:33, 20:25) die Segel streichen und die letzte Hoffnung auf die Vizemeisterschaft in der Zweiten Volleyball-Bundesliga Süd begraben. Dachau hat seinen Vorsprung mit einem 3:0 gegen Freiburg zwei Spieltage vor Rundenschluss nach Minuspunkten auf vier Zähler ausgebaut.

„Unter den heutigen Bedingungen war das kein Beinbruch, aber wir haben auch nicht unser bestes Spiel gemacht, vor allem nicht im Aufschlag“, meinte Thilo von Hagen nach dem Abpfiff. Der Spielertrainer musste nicht nur auf Thomas Weigel verzichten, der sich für zwei Wochen in Tunesien aufhält.

Kurzfristig fiel auch Peter Wellbrock wegen eines Magen-Darm-Infekts aus, so dass im Angriff keine einzige Wechselalternative bestand. In Schwaig trafen die Rhein-Main-Volleyballer zudem auf einen kampfstarken Gegner, der mit seinem neuen Trainer Milan Maric ebenfalls eine Reihe von Siegen hinter sich hat und gerade zu Hause schwer zu schlagen ist.

„Schwaig ist immer ein heißes Pflaster“, meinte Teammanager Jan Wüntscher, der wie Thilo von Hagen „das erwartet schwere Spiel“ für seine Mannschaft sah. „Letztendlich hat uns die Konstanz gefehlt“, fand Wüntscher. Der Trainer sah dagegen das Hauptproblem im Service: „Wir haben sehr schlecht aufgeschlagen und hier viele leichte Punkte abgegeben.“

Gegen die großen, athletischen Gastgeber, von Milan Maric gut eingestellt auf die Partie, hatte der Erstliga-Absteiger in den ersten beiden Sätzen wenig Chancen. Dann wechselte sich von Hagen selbst im Zuspiel ein und holte sich mit seiner Mannschaft den dritten Durchgang. Allerdings nur ganz knapp mit 35:33. Und erst nach der Abwehr von mehreren Matchbällen in einer höchst turbulenten Schlussphase.

Ab Mitte des vierten Abschnitts übernahm allerdings wieder Schwaig die Oberhand und gab einen Drei-Punkte-Vorsprung beim 18:15 nicht mehr ab. Carlo Wiese, der den Libero-Part übernommen hatte, bekam von Thilo von Hagen ein starkes Spiel bescheinigt: „Er war unser bester Mann.“

Doch wegen der Aufschlagschwäche hat es gegen die abgebrühten, mit einigen Ex-Erstligaspielern besetzten Gastgeber nicht zum siebten Sieg in Folge gereicht. „Schwaig war die bessere Mannschaft heute“, meinte von Hagen bestimmt.
Quelle: Rüsselsheimer Echo
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2. VC Dresden40:12
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