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Wilmas wilde Worte

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Lob für kämpferische Leistung

10.12.2007
Knappe eineinhalb Stunden lang stemmten sich die Spieler von Rhein-Main Volley gegen die Niederlage im DVV-Pokal-Viertelfinale, doch am Ende unterlag der Vorletzte der Volleyball-Bundesliga gestern Nachmittag erwartungsgemäß dem SSC Berlin 1:3 (11:25, 25:20, 21:25, 22:25).
"Der erste Satz war katastrophal", bewertete "RMV"-Trainer Christian Metzger die Anfangsphase, in der sein Team überhaupt nicht in die Partie fand und regelrecht vorgeführt wurde. Der Tabellenzweite konnte nach Belieben punkten, nicht zuletzt dank seines überragenden Zuspielers Jaroslav Skach. Sowohl im Angriff als auch in der Annahme hatte "RMV" zunächst nicht viel entgegenzusetzen.

Was nach dem mehr als bescheidenen ersten Satz allerdings folgte, machte Metzger Hoffnung für die kommenden Aufgaben. Über den Kampf fanden seine Jungs in die Begegnung und konnten den zweiten Satz sogar für sich entscheiden. Dabei konnte Diagonalangreifer Christian Günther ein gelungenes Comeback für "RMV" feiern. Der 22-Jährige war zu Beginn des zweiten Satzes nach einem auskurierten Bänderriss für Mark Posthuma in die Partie gekommen. Ebenfalls wieder zum Einsatz kam Mittelblocker Ralph Nothhaft, der sogar über die komplette Spielzeit ging. "Ich war überrascht, dass Ralph so gut durchgehalten hat", zeigte sich sein Trainer erfreut.

Das Spiel entwickelte sich ab dem zweiten Satz zu einem richtigen Pokalfight, bei dem die Hauptstädter letztendlich das bessere Ende für sich hatten. "Das war am Schluss ein ganz enges Spiel, das war für uns zu gewinnen", betonte Metzger. Neben Günther und Zuspieler Sören Schneider wusste vor allem der seit Wochen in bestechender Form spielende Johann Löwen seinem Trainer zu gefallen.

Da die Köbelhalle belegt war, mussten die "Volleys" nach Rosbach in die Eisenkrainhalle ausweichen, was zur Folge hatte, dass gerade einmal 200 Zuschauer die Partie verfolgten. Für "RMV" bleibt zu hoffen, dass sie den Schwung aus dem Pokalspiel mit in die Bundesliga rettet, in der am 15. Dezember das Kellerduell gegen die Hamburg Cowboys ansteht.
Quelle: Main-Spitze
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