|
21.11.2008
|
|
Am meisten Kopfzerbrechen macht den Zweitliga-Volleyballern von Rhein-Main Volley wohl die Fahrt. Am Samstag gastieren sie um 20 Uhr beim VC Dresden. Vier bis fünf Stunden muss man normalerweise für die Anreise einplanen.
|
Aber da schlechtes Wetter mit Schneeregen angesagt ist, begibt sich Spielertrainer Thilo von Hagen mit seinem Team bereits um 12 Uhr auf den Weg. Wichtig sei es, „dass schon beim Warmmachen die Post abgeht“. Einen Fehlstart, wie schon so oft in dieser Saison, wollen die Hessen tunlichst vermeiden.
Bis auf ihre drei 3:0-Siege haben sie bisher in jedem Spiel den ersten Satz verloren. Am vergangenen Wochenende gegen den SV Schwaig mussten sie in der heimischen Rüsselsheimer Köbel-Halle sogar ein 0:2 wettmachen.
Doch das scheint Rhein-Main Volley nur zu stärken. „Es gab Zeiten, da hatten wir Angst vor dem Tiebreak. Das ist jetzt nicht mehr so“, versichert von Hagen. Selbst bei einem 4:8-Rückstand im fünften Durchgang hat seine Mannschaft noch an sich geglaubt und verließ gegen Schwaig am Ende als Sieger das Feld – auch dank der Einwechslung des Trainers selbst, der im dritten Satz die Regie übernommen hatte.
„Das gibt natürlich Selbstvertrauen, wenn man so ein Spiel noch umbiegt“, meint Thilo von Hagen. Dennoch bereitet ihm die fehlende Konstanz schon auch Sorge. Wenn dann noch, wie morgen gegen Dresden, eine ungemütliche Anreise bevorsteht, kann es schwer werden. Auch wenn der VC auf Platz acht in der Tabelle weit hinter dem Rhein-Team steht und Außenseiter ist.
Bei den Gästen, die sich durch den Erfolg über Schwaig auf Rang zwei vorschoben und nun erster Verfolger von Spitzenreiter TV Bühl sind, steht Carlo Wiese wieder zur Verfügung. Der Libero hat seinen USA-Aufenthalt beendet.
Jan Bauer und Paul Becker nehmen dagegen die „Ochsentour nach Dresden“ (von Hagen) nicht auf sich, da sie mit ihren Erstvereinen im Einsatz sind. Vor allem Jan Bauer wird von Landesliga-Tabellenführer TG Rüsselsheim gebraucht, der am Samstag im Spitzenspiel bei Eintracht Wiesbaden gefordert ist.
|
|
Quelle: Rüsselsheimer Echo
|