|
24.01.2011
|
|
Leipzig ist und bleibt einfach kein gutes Pflaster für die Volleyballer der TG Rüsselsheim: Auch im vierten Aufeinandertreffen in der Zweiten Bundesliga, Gruppe Süd, gab es für die Opelstädter gegen die L.E. Volleys nichts zu holen. Am Ende stand eine 1:3-Pleite (23:25, 25:23, 18:25, 22:25) gegen eine ersatzgeschwächte und keinesfalls überragend spielenden Sachsen zu Buche.
|
„Heute wäre was drin gewesen“, ärgerte sich entsprechend TG-Trainer Klaus-Jürgen Weber nach der Partie.
Ohne Libero Paul Geisler und Mittelblocker Andi Klingbeil waren die Volleys an den Main gereist und konnten durch diverse Krankheitsausfälle zuletzt mehr schlecht als recht trainieren. Doch auch dem Rüsselsheimer Team merkte man noch die mehrwöchigen Verletzungspausen von Tim Wacker, Christian Hesse und Manuel Lohr an. Es fehlte die Sicherheit im Spiel, was sich vor allen Dingen beim Aufschlag bemerkbar machte. „Das war heute der Hauptknackpunkt“, so TG-Coach. Durch ungezählte Aufschlagfehler brachten die Opelstädter die Leipziger Mannschaft immer wieder ins Spiel, was auch Volleys-Trainer Steffen Busse nach der Partie im Interview betonte.
Zudem fehlte der Turngemeinde im Angriff die Durchschlagskraft, im Gegensatz zu den Gästen, die mit Diagonalangreifer Erik Wichert, Mittelblocker Jan Günther und Außenangreifer Eder Pinheiro gleich drei starke Offensivkräften in ihren Reihen hatten, die am Ende den Unterschied machten. Lediglich im zweiten Satz konnte sich das Rüsselsheimer Team einmal um vier Punkte von den Gästen absetzen und den Durchgang für sich entscheiden, ansonsten lag fast durchgängig das Team aus Leipzig in Front.
Die Einwechslungen von Simon Forster für Lohr im dritten Satz und von „Oldie“ Thilo von Hagen für Kevin Goncalves am Ende des vierten Satzes brachten noch einmal etwas frischen Wind, ohne dass dies den siebten Saison-Misserfolg der Hessen hätte abwenden können. „Dieses Spiel kam etwa ein bis zwei Wochen zu früh für uns“, befand Weber. Trotz des Abrutschens auf Tabellerang acht glaubt der TG-Coach noch an Platz vier oder fünf am Ende der Saison. Dafür muss im nächsten Heimspiel am kommenden Sonntag gegen ASV Dachau auf alle Fälle ein Sieg her. „Ab Dachau werden wir auch wieder gewinnen“, ist sich Weber sicher. Schau‘n mer mal...
|
|
Quelle: Main-Spitze
|