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03.11.2008
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Nach den nervenaufreibenden Fünfsatzspielen gegen Freiburg und Bühl konnten sich die gut 200 Zuschauer in der Rüsselsheimer Walter-Köbel-Halle diesmal entspannt zurücklehnen und bereits nach rund eineinhalb Stunden den Heimweg antreten.
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Rhein-Main Volley gelang am Samstag in seinem dritten Heimspiel ein klarer 3:0 (25:22, 25:19, 25:22)-Sieg über den VC Gotha, mit dem der Erstliga-Absteiger die Dreisatzpleite der Vorwoche in Durmersheim vergessen machte und in der Spitzengruppe bleibt.
In der Tabelle machte Rhein-Main Volley zwei Plätze gut und liegt nun mit 10:4 Punkten auf Rang fünf. Gotha (10:6) ist dagegen von der vierten auf die siebte Position zurückgefallen. In der anderen von nur zwei Begegnungen am Wochenende hat Delitzsch überraschend beim Tabellenzehnten SV Schwaig mit 1:3 verloren und weist nun ebenfalls zwei Niederlagen auf.
Als einzige Mannschaften mit nur zwei Minuspunkten führen Bühl und Kriftel das Feld an. Rhein-Main ist ihnen mit lediglich zwei Zählern Rückstand auf den Fersen und kann am kommenden Wochenende bei einem Sieg in Friedrichshafen mit zumindest einem der beiden Spitzenteams gleichziehen, denn Kriftel und Bühl treffen aufeinander.
Die Satzergebnisse gegen Gotha lesen sich knapper als es in Wirklichkeit war. In allen drei Durchgängen lagen die Gastgeber von Beginn an vorne. Im ersten führten sie schon mit 24:19 und im zweiten mit 24:16, ehe dem Gegner noch einige Punkte zur Resultatsverbesserung gelangen.
Mit 7:1 erwischte Rhein-Main Volley im dritten Abschnitt einen Klassestart. Dann stellte der VC von Sprung- auf Flatteraufschläge um. Die Gastgeber waren im Angriff nicht mehr so durchschlagskräftig wie zuvor. Bis auf 19:18 ließen sie Gotha herankommen. Doch die Schlussphase gehörte wieder ihnen.
„Hut ab vor der Mannschaft, wie sie sich nach Durmersheim präsentiert hat“, sagte Trainer Thilo von Hagen erfreut, musste aber bekennen, dass die Thüringer einen schwachen Tag hatten und einen leicht schlagbaren Gegner bildeten. Durch Probleme in der Annahme konnte Gotha seine körperliche Überlegenheit nicht ausnutzen, musste immer wieder über die Außenpositon vier spielen und war daher recht einfach auszurechnen.
Rhein-Main Volley war in Block und Abwehr auf dem Posten. Neben Kapitän Tim Wacker sorgte vor allem Johann Löwen für viele Punkte mit Sprungaufschlägen. In jedem Satz glückte ihm eine Serie. Das war die halbe Miete für den Sieg.
Thilo von Hagen, dem mit elf Männern (inklusive ihm selbst) so viele Spieler wie noch nie in dieser Saison zur Verfügung standen, wollte kein Risiko eingehen und ließ die Stammformation mit Löwen, Wacker, Strzelczyk, Bragg, Freiwald, Dörmer und Libero Wiese durchspielen. Einzig im zweiten Satz kam der junge Paul Becker kurz zur Angabe aufs Feld und schlug auch gleich ein Ass. Erstmals war Jan Bauer von Landesligist TG Rüsselsheim dabei, kam aber nicht zum Einsatz.
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Quelle: Rüsselsheimer Echo
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