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Wilmas wilde Worte

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Kurzeinsatz für den Kapitän

26.10.2009
Als der erste Satz knapp mit 23:25 verloren ging, wurden unangenehme Erinnerungen wach. Denn Rhein-Main Volley hatte an den vorherigen beiden Spieltagen jeweils den Auftaktdurchgang mit 24:26 abgegeben und dann sowohl gegen die L.E. Volleys aus Leipzig als auch gegen den ASV Dachau mit 0:3 die Segel streichen müssen. Doch diesmal lief es anders.

Gegen den TSV Friedberg machte das Team um Trainer Luis Ferradas den Fehlstart wett und sicherte sich einen letztlich ungefährdeten 3:1 (23:25, 25:16, 25:22, 25:19)-Heimsieg. Damit sollte das kleine Tief des früheren Erstligisten überwunden sein. Mit weiterhin zwei Punkten Rückstand bleibt er in der Zweiten Bundesliga Süd an der Spitze dran.

Ferradas gab sich nach dem Abpfiff sichtlich zufrieden und sah seine Mannschaft kompakter sowie im Kollektiv besser auftreten als zuletzt. „Wir müssen weiter mehrere Sachen korrigieren, aber es ist schon einiges umgesetzt worden, was wir am Montag besprochen haben.“ Den Trainer freute vor allem, „dass wir mental einen Schritt nach vorne gemacht haben“.

Einen guten Eindruck hinterließ Johannes Gruppe, der im zweiten Satz das Zuspiel übernahm. Jakub Strzelczyk gefiel durch starke Aufschläge im dritten und vierten Satz. Positiv zudem, dass Tim Wacker nach seiner langen Verletzungspause im vierten Durchgang einen ersten Kurzeinsatz hatte und erstmals in dieser Saison auf dem Feld stand. Bis der Kapitän, der in der vergangenen Woche das Training aufnahm, wieder voll fit ist, wird es noch ein Weilchen dauern. Wenigstens befindet sich das Rhein-Main-Team nun endlich in kompletter Besetzung.

Vor einer erneut dürftigen Kulisse mit etwa 130 Zuschauern in der großen Walter-Köbel-Halle in Rüsselsheim hat es allerdings eine Weile gedauert, ehe Sicherheit bei den Gastgebern einkehrte. Nach dem verlorenen ersten Satz übernahmen sie aber im zweiten gleich die Führung und bauten diese immer mehr aus.

Im dritten Abschnitt setzten sie sich ab 14:14 auf 24:18 ab. Friedberg, durch den Ausfall seines Stammdiagonalangreifers ersatzgeschwächt angereist, kam auf 24:22 heran. Doch ließ Rhein-Main Volley keine Wende zu und gestaltete den vierten Satz dann klar mit 25:19 für sich.

Thilo von Hagen, Vorsitzender und Vorgänger von Ferradas als Trainer, sagte erleichtert: „Nach dem ersten Satz hat sich die ganze Mannschaft stabilisiert.“ Einen gewichtigen Anteil schrieb er dabei Johannes Gruppe zu, „der mehr Ruhe reinbrachte und klare Pässe spielte“.
Quelle: Rüsselsheimer Echo
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TG 1862 Rüsselsheim 2
L.E. Volleys 3
TG 1862 Rüsselsheim 3
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Tabelle 2009 / 2010

1. GSVE Delitzsch42:10
2. VC Dresden40:12
3. L.E. Volleys38:14
4. FT 1844 Freiburg36:16
5. ASV Dachau34:18
6. TuS Durmersheim32:20
7. TG 1862 Rüsselsheim28:24
8. VSG Coburg/Grub24:28
9. VYS Friedrichshafen22:30
10. VC Eintracht Mendig20:32
11. TSV Grafing16:36
12. TSV Friedberg16:36
13. TSV GA Stuttgart14:38
14. VCO Kempfenhausen2:50
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