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27.11.2009
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Nur zwei Ballpunkte haben Rhein-Main Volley vor zwei Wochen bei Spitzenreiter VC Gotha zu einem furiosen 3:0-Sieg gefehlt. Ganz nahe vor Augen hatte der Volleyball-Zweitligist die Sensation. Doch dann musste er sich mit 26:28 geschlagen geben und verlor auch die nächsten beiden Sätze mit 22:25 und 11:15.
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In der Tabelle weisen die Hessen nun schon vier Zähler Rückstand zu den Thüringern auf. Trainer Luis Ferradas ist jedoch sicher, seine Mannschaft habe in den vergangenen zwei spielfreien Wochen die Niederlage gut weggesteckt und gehe selbstbewusst am Samstag um 19.30 Uhr ins Heimspiel gegen GSVE Delitzsch.
Da wartet beim letzten Auftritt in diesem Jahr in der Rüsselsheimer Walter-Köbel-Halle schon der nächste Kracher. Rhein-Main Volley steht vor dem Verfolgerduell als Tabellenfünfter mit 12:6 Punkten etwas schlechter da als die Gäste, die mit 14:4 Zählern Platz drei einnehmen. Der Gymnasiale Sportverein Ehrenberg (GSVE) zählt neben Gotha und den L.E. Volleys aus Leipzig zu den drei starken Vereinen aus dem Osten Deutschlands, die mit Rottenburg derzeit das Spitzenquartett der Liga bilden.
"Grund dürften nicht zuletzt bessere Rahmenbedingungen dort für den Volleyballsport sein", heißt es im Newsletter von Rhein-Main Volley, "Gotha gab jüngst einen Saisonetat von 280 000 Euro bekannt, in Delitzsch sollen es 'nur' 100 000 sein." Rhein-Main-Vorsitzender Thilo von Hagen findet: "Dass wir es mit wesentlich geringeren Mitteln seit Jahren schaffen, im Konzert der Großen mitzuspielen und sogar zwei Mal in die Erste Liga aufsteigen konnten, ist um so höher zu bewerten."
Neben der beeindruckenden Leistung gegen Gotha ist Luis Ferradas auch mit der Trainingsform seiner Mannschaft hochzufrieden. Nachdem ihm vor dreieinhalb Wochen erstmals seit Saisonbeginn der komplette Kader zur Verfügung gestanden hat, beginne seine Mannschaft, sich immer mehr zu entwickeln und gute Fortschritte zu machen.
Gerade im letzten Heimspiel des Jahres hofft der Trainer am Samstag vor eigenem Publikum auf eine gute, erfolgreiche Vorstellung, um auch eine günstige Ausgangslage für die anschließenden drei Auswärtspartien im Dezember in Freiburg, Dresden und Schwaig zu schaffen. Bei den bestens aufeinander eingespielten Gästen aus Delitzsch muss das Rhein-Main-Team vor allem auf Diagonalspieler Sebastian Reichstein und auf den sprunggewaltigen Jens Andrä achten.
Trainiert wird der GSVE übrigens vom ehemaligen Nationalspieler Frank Pietzonka. Ein Mann, der Luis Ferradas nicht unbekannt ist: "Ich kenne ihn aus meiner Erstliga-Zeit in Kriftel. Da war er Spieler in Leipzig."
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Quelle: Rüsselsheimer Echo
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