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21.02.2011
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Am großen Fastnachtswochenende in der Opelstadt ließen sich die Volleyballer der TG Rüsselsheim von den VolleyYoungStars Friedrichshafen nicht zum Narren halten und behielten mit 3:1-Sätzen (25:18, 25:18, 22:15, 25:21) die Oberhand. Trotz des Gardeumzuges hatten immerhin noch rund 100 Fans den Weg in die Köbelhalle gefunden und den elften Saisonsieg der Turngemeinde bejubeln können.
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Durch die gleichzeitige Drei-Satz-Niederlage des TuS Durmersheim bei Tabellenführer Eintracht Mendig rückten die Rüsselsheimer bis auf vier Punkte an den Tabellenfünften aus dem Badischen heran.
„Wir waren durch die guten Ergebnisse Friedrichshafens ja gewarnt“, sagte TG-Trainer Klaus-Jürgen Weber, der sich über die konzentrierte Leistung seiner Mannschaft freute, die kurzfristig mit „Oldie“ Jens Blöcher anstelle von Jakub Strzelczyk im Mittelblock auflief. Gerade in den ersten beiden Sätzen produzierten die Hessen wenige Eigenfehler, im Gegensatz zu der Bundesliga-Reserve vom Bodensee, die nach fünf Siegen in Serie nicht an die zuletzt gezeigten Leistungen anknüpfen konnte. Unsicherheit gepaart mit einem hohen Maß an selbstverschuldeten Fehlern bestimmte das Spiel der Talente, die in den ersten beiden Durchgängen bereits frühzeitig hoffnungslos zurücklagen. „Wir haben dabei keineswegs überragend gespielt“, betonte der TG-Coach.
Doch wie schon zuletzt gegen Auf- und Absteiger TV Waldgirmes schafften es die Rüsselsheimer nicht, die Spannung auch im dritten Satz aufrecht zu erhalten. Mittlerweile hatte sich das Team vom Bodensee gut auf Diagonalangreifer Tim Wacker eingestellt, der bis dahin nach Belieben gepunktet hatte. Plötzlich stand der Friedrichshafener Block, was die Turngemeinde offenbar so verunsicherte, dass auf einmal auch die Annahme wackelte und das Internatsteam so immer besser ins Spiel fand. Folgerichtig ging der dritte Satz an die Friedrichshafener, die Morgenluft witterten.
Im vierten Durchgang indes kämpften sich die Opelstädter wieder zurück in die Partie und verwandelten in Person von Kapitän Wacker den zweiten Matchball zum vielumjubelten zweiten Sieg in Folge. Dass die Schützlinge von „Claude“ Weber den Kampf um Platz fünf offenbar noch lange nicht aufgegeben haben, zeigte sich an Außenangreifer Johann Löwen, der nach Spielschluss noch heftig mit dem Schiedsrichtergespann über einen nicht gegeben Punkt für sein Team diskutierte...
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Quelle: Main-Spitze
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