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14.09.2009
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Gleich zum Saisonauftakt ein nervenaufreibendes Spiel. „Ich bin’s ja nicht anders gewohnt“, meinte Manager Jan Wüntscher nach dem Abpfiff und erlebte gestern zusammen mit rund 200 Zuschauern in der Rüsselsheimer Walter-Köbel-Halle wie so oft in der vergangenen Saison auch diesmal ein spannendes Match zu Hause. Mit positivem Ausgang.
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Rhein-Main Volley hat unter seinem neuen Trainer Luis Ferradas die erste Rundenpartie in der Zweiten Volleyball-Bundesliga Süd erfolgreich gemeistert. Dem SV Eintracht Mendig gaben die Gastgeber mit 3:2 (16:25, 25:19, 25:22, 21:25, 16:14) knapp das Nachsehen.
Enger hätte es nicht zugehen können. Am Ende besaß das Rhein-Main-Team mit 103:105 sogar weniger Ballpunkte als der Gegner aus der Eifel, der sich mit zwei Erstligaspielern aus Düren verstärkt hat. Doch im Tiebreak entschied der Tabellendritte der Vorsaison die letzten beiden Ballwechsel für sich. Beide Punkte hatte Neuzugang Jonathan Schott erzielt und damit gleich einen hervorragenden Einstand gegeben.
Der 30 Jahre alte US-Amerikaner, erst in der vergangenen Woche kurzfristig verpflichtet, übernahm die Diagonalposition von Kapitän Tim Wacker, der wegen eines Jochbeinbruchs für längere Zeit ausfällt. Scott hat den Leistungsträger gleich gut vertreten und legte seine ganze Routine in die Waagschale. Luis Ferradas mochte allerdings niemanden aus seinem dünn besetzten Team, in dem am gestrigen Sonntagnachmittag krankheitsbedingt auch Libero Peter Wellbrock fehlte, herausstreichen: „Das war eine geschlossene Leistung. Die ganze Mannschaft hat Charakter gezeigt und war mutiger als der Gegner.“ Spielerisch sei zwar noch eine Menge zu verbessern. „Da war die Qualität noch nicht da. Da brauchen wir noch sechs, sieben Wochen.“
Wie er erwartet hatte, war es „eine harte Nummer“ gegen Mendig geworden. Bis zum Schluss begegneten sich die beiden Teams auf Augenhöhe. Die Partie wog hin und her. Der erste Satz ging an die Gäste. Dann konnte Rhein-Main Volley die anfangs hohe Eigenfehlerquote verringern und holte sich den zweiten und dritten Durchgang. Im vierten war wieder Mendig obenauf und legte auch im Tiebreak bis zum Seitenwechsel vor.
Doch nun gelang Zuspieler Sören Schneider eine tolle Serie von Sprungaufschlägen, die seine Mannschaft in Führung brachte. Bei 14:12 besaßen die Gastgeber zwei Matchbälle. Beide vergaben sie jedoch. Nach dem 14:14-Ausgleich bewies aber Jonathan Scott Nervenstärke und punktete zu Satz und Sieg.
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Quelle: Rüsselsheimer Echo
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