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23.01.2012
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Den Vorsprung auf die Abstiegszone konnten die Rüsselsheimer auf vier Punkte ausbauen. Trainer Luis Ferradas machte Johann Löwen ein Kompliment: „Er hat uns sehr geholfen.” Mit seiner soliden Annahme, seiner Angriffstärke und vor allem seinen effektiven Sprungaufschlägen, mit denen er mehrmals in Serie punktete, trug der 29 Jahre alte Außenangreifer bei seinem ersten Rundeneinsatz vor heimischem Publikum
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nach neunmonatiger Verletzungspause großen Anteil am siebten Saisonsieg seiner TG.
Doch hob der TG-Coach auch Kapitän Christian Hesse hervor: „Er hat sehr stark, sehr solide gespielt.” Libero Paul Becker war sehr gut in der Feldabwehr, und eine wichtige Rolle kam zudem Jonathan Whitton zu, der im zweiten Satz für Anton Borger im Außenangriff aufs Feld kam und mit sicheren Aktionen glänzte. „Das ist unser Vorteil, dass wir Alternativen haben”, freute sich Ferradas einmal mehr über seinen großen Kader, durch den Schwächephasen einzelner Spieler gut kompensiert werden können.
Allerdings starteten die Gastgeber schwach und nervös in die Partie. Es dauerte eine ganze Weile, ehe sie zu ihrem Rhythmus fanden und dann immer mehr die Kontrolle übernahmen. Ein 3:8-Rückstand war beim 13:13 egalisiert, ein 15:18 in eine erstmalige 19:18-Führung gedreht. Die Schlussphase entschieden die TG-Männer über 21:18 und 22:21 mit 25:21 für sich.
Im zweiten Durchgang gerieten sie nach einem 9:5-Vorsprung mit 12:13 kurzzeitig ins Hintertreffen, um dann aber die Führung bis zum Schluss nicht aus der Hand zu geben. Allerdings war Stuttgart mehrmals bis auf einen Punkt herangekommen, ehe sich Rüsselsheim von 21:20 auf 23:20 und von 23:21 auf 25:22 absetzte.
Die Gäste aus der baden-württembergischen Landeshauptstadt spielten mutig und druckvoll weiter und belohnten sich mit dem Gewinn des dritten Abschnitts (12:8, 14:14, 17:15, 20:18, 23:19, 25:20). Im vierten Satz ließ die Turngemeinde jedoch nichts anbrennen. Mit zwei starken Sprungangabenserien legte Johann Löwen den Grundstein zum Sieg und führte seine Mannschaft vor rund 200 Zuschauern in der -Köbel-Halle von 6:3, 10:3, 15:7 und 17:9 zu einem klaren 25:12-Gewinn.
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Rüsselsheimer Echo
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