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24.10.2008
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Nach dem furiosen 3:2-Heimsieg über Tabellenführer TV Bühl könnte die Stimmung beim Volleyball-Zweitligisten Rhein-Main Volley kaum besser sein. „Alle haben Lust auf mehr bekommen“, meint Spielertrainer Thilo von Hagen strahlend, „natürlich ist es schöner, oben mitzuspielen als im Mittelfeld zu stehen“.
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Damit das auch so bleibt und die Motivation anhält, soll am Samstag bei TuS Durmersheim nichts anbrennen. Der Anpfiff wurde um eine Stunde nach hinten verschoben und erfolgt um 20.30 Uhr. Ein Sieg im sechsten Spiel wäre für den Erstliga-Absteiger auch deswegen wichtig, weil am Wochenende die Titelkonkurrenten Bühl und Freiburg aufeinander treffen und einer von beiden Punkte lässt.
Rhein-Main Volley hätte dann, ein Erfolg in Durmersheim vorausgesetzt, auf jeden Fall eine bessere Bilanz als einer der beiden Kontrahenten. Denn nach den ersten sechs Spieltagen – wobei Rhein-Main erst fünfmal im Einsatz war – besteht die Spitzengruppe aus gleich fünf Teams, die alle zwei Minuspunkte aufweisen. Neben Rhein-Main Volley, Bühl und Freiburg sind auch Delitzsch und Regionalnachbar Kriftel im Titelrennen.
Eine spannende Saison scheint da in der Zweiten Bundesliga Süd vor dem Team von Tim Wacker zu liegen. Wenn der Kapitän am Wochenende an seine herausragende Leistung gegen Bühl anknüpfen kann und seine Mitspieler ebenfalls wieder zu überzeugen wissen, stehen die Chancen ziemlich gut, weiter vorne dabei zu sein. Allerdings muss Thilo von Hagen seine Mannschaft vor Übermut bewahren. Nach den drei Fünfsatzspielen gegen Freiburg, Kriftel und Bühl, in denen insgesamt 4:2 Punkte heraussprangen, geht es nun nicht mehr gegen ein Spitzenteam.
Durmersheim nimmt mit 4:8 Zählern Platz zehn in der Tabelle ein und muss aufpassen, nicht zu den Abstiegskandidaten zu gehören. „Ich habe zwar nicht das Gefühl, dass wir Durmersheim zu leicht nehmen werden, aber die Gefahr besteht natürlich“, meint der RMV-Coach. Von Hagen sieht da keine einfache Aufgabe auf sein Team zukommen, „denn jetzt sind wir der Favorit“. Und dieser Rolle müssten seine Spieler erst einmal gerecht werden.
Wegen der dünnen Personaldecke wird am Samstag ein neues Gesicht beim Erstliga-Absteiger zu sehen sein. Paul Becker, Deutscher A-Jugend-Beachmeister aus Cölbe, der mit einem Zweitspielrecht ausgestattet ist, hilft Rhein-Main Volley aus. Denn der junge Jan Bauer von Landesligist TG Rüsselsheim, den Thilo von Hagen „für einige Spiele gerne dabei hätte“, laboriert noch an einer Daumenverletzung.
Thomas Weigel fällt weiter aus privaten Gründen aus. Und Peter Wellbrock steht wegen seiner Knieverletzung erneut nur für Kurzeinsätze zur Verfügung. Präsentiert sich das RMV-Team aber wieder so kämpferisch und mannschaftlich geschlossen wie gegen Bühl, sollte trotz geringer Wechselalternativen in Durmersheim nichts anbrennen.
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Quelle: Rüsselsheimer Echo
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