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Wilmas wilde Worte

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In der Endabrechnung kann jeder Satz zählen

06.02.2008
Keine guten Erinnerungen verbindet Bundesligist Rhein-Main Volley mit dem Hinspiel bei Evivo Düren. Mehr als die 0:3-Niederlage schmerzte damals Mitte November der Ausfall von Michal Peciakowski.
Der polnische Zuspieler, die teuerste Neuverpflichtung des Aufsteigers, erlitt im zweiten Satz bei einer 16:13-Führung seines Teams einen Achillessehnenabriss. Damit war die Saison für den 26 Jahre alten 1,96 Meter-Mann gelaufen.
Dass Rhein-Main Volley eine gute Leistung gezeigt hat und den geschlossen auftretenden Dürenern das Leben schwer machte, geriet in den Hintergrund. Am heutigen Mittwoch kommt es um 20 Uhr in der Köbel-Halle zum neuerlichen Aufeinandertreffen mit dem Team von Trainer Mirko Culic. Düren steht nicht mehr wie im Hinspiel auf Platz zwei, sondern nur auf Rang fünf. Rhein-Main Volley ist Vorletzter, mit weiterhin zwei Zählern Rückstand aufs rettende Ufer.

Eigentlich sind die Rollen klar verteilt. Die Gäste gehen als großer Favorit in die Partie, die Mannschaft ums Trainergespann Christian Metzger und Thilo von Hagen hat bestenfalls Außenseiterchancen. „Wir müssen schon 100 Prozent geben und Düren müsste einen schlechten Tag erwischen, damit etwas drin ist“, schätzt Christian Günther die Möglichkeiten auf den heißersehnten vierten Saisonerfolg gering ein. Am nächsten Sonntag um 16 Uhr beim VC Leipzig sieht der Außenangreifer dagegen schon realistischere Chancen auf den Sieg. „Aber wir werden uns natürlich vorher voll auf Düren konzentrieren und auf keinen Fall das Spiel abschenken.“

Auch Trainer Christian Metzger hat großen Respekt vor dem Tabellenfünften: „Man darf nicht vergessen, dass Düren der amtierende Vizemeister ist.“ Und das war nicht nur 2007, sondern auch die beiden Jahre davor der Fall.

Aber der Rhein-Main-Coach hofft, mindestens einen Satz zu holen. Der ist seiner Mannschaft nun schon seit drei Partien nicht mehr gelungen. Nach Meinung von Metzger war vor allem am Samstag in Moers mehr drin. „Aber ich hatte den Eindruck, die Jungs haben nicht ganz daran geglaubt.“ Seine Mannschaft habe sich zwar gut verkauft gegen den Tabellendritten, ihre Chancen jedoch zu wenig genutzt. „Den Jungs muss aber langsam klar sein“, mahnt der Trainer, „dass jeder Satzgewinn zählt.“

Am Saisonende könnte genau dieser über Klassenerhalt oder Abstieg entscheiden. Gegen Düren müssen die Rhein-Main-Volleyballer wohl weiter auf Zuspieler Sören Schneider (Mandelentzündung) verzichten.
Quelle: Rüsselsheimer Echo
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2. VC Dresden40:12
3. L.E. Volleys38:14
4. FT 1844 Freiburg36:16
5. ASV Dachau34:18
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7. TG 1862 Rüsselsheim28:24
8. VSG Coburg/Grub24:28
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12. TSV Friedberg16:36
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