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18.02.2008
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67 Minuten lang setzten sich die Akteure von Rhein-Main Volley gegen den SCC Berlin zur Wehr, dann war die Bundesliga-Partie zu Gunsten der Hauptstädter entschieden und die hessischen Gastgeber sowie deren Fans um eine weitere Hoffnung ärmer.
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Im Gegensatz zu der Begegnung der Turngemeinde gegen Berlin vor zwei Jahren, als die Rüsselsheimer einen Satzgewinn verbuchen konnten und über fast 100 Minuten einen packenden Kampf boten, kassierte der Aufsteiger vor rund 250 Zuschauern in der Köbel-Halle eine glatte 0:3-Niederlage (23:25, 10:25, 21:25). Durch die sechste Pleite in Folge müssen die Hessen jetzt im nächsten Spiel gegen Königs Wusterhausen unbedingt punkten, ansonsten ist der Abstieg der "Volleys" so gut wie besiegelt.
"Wir haben heute gegen eine klar bessere Mannschaft verloren", stellte "RMV"-Coach Christian Metzger nach der Partie treffend fest. Vor allem im zweiten Satz sahen die "Volleys" gegen den dreifachen Deutschen Meister wie Pokalsieger kein Land und erzielten gerade einmal zehn Punkte. "Mit der Leistung meiner Mannschaft im zweiten Satz kann ich natürlich nicht zufrieden sein", so das Fazit des angehenden Lehrers.
Zu Beginn der Partie hatten die Gäste noch leichte Anlaufschwierigkeiten, die das Team von "RMV"-Trainer Metzger zu nutzen wusste. Doch mit zunehmender Spieldauer demonstrierten die Berliner ihre Spielstärke und punkteten vor allem durch die Mitte zeitweise nach Belieben, während die Gastgeber selbst kaum noch direkte Punkte erzielten. Zu sicher standen bei den Hauptstädtern die hochgewachsenen Mittelblocker Marcus Böhme (2,10 Meter) und Alexander Spirovski (2,03 Meter). Dazu präsentierte sich Berlins Zuspieler Jaroslav Skach wieder einmal in glänzender Form. Geschickt verteilte der tschechische Nationalspieler die Bälle und wusste jederzeit seine Mitspieler perfekt in Szene zu setzen. Durch eine Aufschlagserie von Nationalspieler Böhme erzielten die Gäste im zweiten Satz beim Stand von 15:8 für Berlin sechs Punkte in Serie und führten die Hausherren regelrecht vor.
Bei den Gastgebern wussten der nach einer Mandelentzündung wiedergenesene Sören Schneider auf der Zuspieler-Position und Diagonalangreifer Jason Octave zu gefallen, für einen Satzgewinn reichte es für die "Volleys" trotzdem nicht. Zwar ließen die Berliner im dritten Durchgang die Zügel zunächst etwas schleifen, was den Hausherren zwischenzeitlich eine Vier-Punkte-Führung bescherte, doch am Ende schaukelte der Tabellendritte die Partie dann doch souverän und sicher nach Hause.
"Wir müssen es einfach einmal schaffen, über die volle Spielzeit unser Leistungsvermögen abzurufen", gab Metzger die Marschroute für die kommenden schweren Aufgaben aus. Drei Siege aus den letzten vier Spielen müssen für den Aufsteiger her. Das erste Endspiel für die "Volleys" findet nächste Woche in Königs Wusterhausen statt. "Wenn wir da verlieren, war´s das dann wohl", ist sich Metzger der Bedeutung der Partie bewusst. Ob das auch alle Spieler verinnerlicht haben?
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Quelle: Main-Spitze
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