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Wilmas wilde Worte

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Im Tiebreak zur Form gefunden

28.03.2011
„Heute haben wir einen nicht so guten Tag erwischt“, erklärte TG-Trainer Klaus-Jürgen Weber nach dem unerwartet knappen 3:2-Erfolg (17:25, 25:18, 26:28, 25:22, 15:8) seiner Mannschaft in der Zweiten Bundesliga, Gruppe Süd, über den abstiegsbedrohten TSV Friedberg. Schon im Hinspiel hatten die Opelstädter ebenfalls fünf Sätze gegen die Lechrainer benötigt. Allerdings fehlten damals mit Tim Wacker, Christian Hesse und Manuel Lohr gleich drei TG-Cracks, die am Samstag allesamt in der Köbel-Halle auf dem Feld standen.

Trotzdem fand die Turngemeinde vor heimischer Kulisse gegen den solide spielenden Bayern zunächst überhaupt nicht ins Spiel, hatte große Probleme in der Annahme und bekam vor allen Dingen TSV-Diagonalangreifer Andreas Eichhorn nicht in den Griff. Im zweiten Durchgang meldeten sich die Rüsselsheimer, die wieder einmal lediglich acht Spieler zur Verfügung hatten, durch ein verbessertes Aufschlagspiel zurück und erzielten den Satzausgleich. „Da dachten wir: Jetzt sind wir im Spiel drin“, wähnte der TG-Coach sein Team schon auf der Siegesstraße. Doch im dritten Abschnitt schlichen sich erneut viele Fehler in das Spiel der Hessen ein, weshalb die Friedberger erneut in Führung gingen. 
 
Aber die Opelstädter ließen sich nicht verunsichern, wussten sich im vierten Satz wieder zu steigern und zwangen so den Gast in den Tiebreak. Hier spielten die Rüsselsheimer dann endlich den Volleyball, den sich Weber eigentlich schon den ganzen Abend über gewünscht hatte. Neben einer guten Annahme glänzten die Hausherren nun auch im Block, ließen den 2,03 m langen Eichhorn nicht mehr zur Entfaltung kommen, weshalb die TG-Akteure nach rund 90 Minuten den 14. Saisonsieg bejubeln konnten. 
 
„So was kommt schon mal vor“, ging Weber nach der Partie trotz der äußerst dürftigen Leistung mit seinen Spielern nicht zu hart ins Gericht. Schließlich wahrten seine Schützlinge durch den dritten Erfolg in Serie die Chance, als Fünfter ins Ziel zu kommen. Dazu müssen die Hessen allerdings den aktuellen Tabellenfünften TuS Durmersheim unbedingt besiegen. „Das wird eine ganz schwere Aufgabe“, weiß der TG-Trainer. „Aber da können wir zeigen, dass wir auch gegen eine Mannschaft gewinnen können, die in der Tabelle vor uns steht“, so Weber abschließend. 
Quelle: Main-Spitze
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1. GSVE Delitzsch42:10
2. VC Dresden40:12
3. L.E. Volleys38:14
4. FT 1844 Freiburg36:16
5. ASV Dachau34:18
6. TuS Durmersheim32:20
7. TG 1862 Rüsselsheim28:24
8. VSG Coburg/Grub24:28
9. VYS Friedrichshafen22:30
10. VC Eintracht Mendig20:32
11. TSV Grafing16:36
12. TSV Friedberg16:36
13. TSV GA Stuttgart14:38
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