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14.04.2009
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In rekordverdächtiger Zeit erledigte die Mannschaft von Rhein-Main Volley am Ostersamstag ihre Pflichtaufgabe in der Zweiten Bundesliga, Gruppe Süd, gegen die Volley YoungStars Friedrichshafen. Exakt 57 Minuten benötigten die "Volleys", um den Tabellenletzten 3:0 (25:18, 25:16, 25:11) zurück an den Bodensee zu schicken.
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"Ich habe meinen Jungs gesagt, dass das ein schwieriges Spiel wird und dass es an uns liegt", so "RMV"-Trainer Thilo von Hagen nach der Partie. Seine Bedenken vor der Begegnung wichen allerdings mit zunehmender Spieldauer der Erkenntnis, dass das ersatzgeschwächte Stützpunktteam absolut chancenlos gegen seine Schützlinge war. Mit Lukas Hölzl und Sven Metzger fehlten dem Gast Akteure, die mit der Landesauswahl Baden-Württembergs zu einem Turnier nach Italien gereist waren. Dazu fielen noch Jonas Hanenberg und Michael Kapsprzak aus, wodurch die Süd-Württemberger deutlich geschwächt zu ihrem letzten Saisonspiel antraten.
Dagegen konnten die Hessen praktisch in Bestbesetzung auflaufen. Libero Peter Wellbrock war nach überstandener Virusinfektion wieder ins Team gerückt. So konnte Carlo Wiese auf die Außenposition ausweichen, da Jan Dörmer nach einer Krankheit noch Trainingsrückstand aufwies. Unter diesen Voraussetzungen entwickelte sich die Partie entsprechend einseitig. Viel zu selten konnten die Gäste einen Angriff erfolgreich abschließen, zumeist profitierten sie von Aufschlagfehlern oder anderen Unkonzentriertheiten der Einheimischen. "Das sind eben alles noch unfertige Spieler", zeigte der "RMV"-Coach Verständnis für die 16- bis 19-jährigen Akteure aus dem Unterbau von Rekordmeister VfB Friedrichshafen. Da half dem "Schlusslicht" auch der mitgereiste Trommler nichts, der jeden Punktgewinn mit kräftigen Schlägen feierte. Bei einer derartigen Überlegenheit reichte den "Volleys" eine solide Leistung zum 17. Saisonsieg. Am Ende standen dem Bundesligaabsteiger sage und schreibe 14 Matchbälle zur Verfügung, um den Sack zuzuschnüren.
Zum Saisonabschluss soll für die "Volleys" am kommenden Wochenende noch ein Heimsieg gegen Eintracht Mendig her, um den dritten Tabellenplatz zu sichern und damit eine alles in allem erfolgreiche Saison abzurunden. "Mendig hat sich mit 50 Fans angemeldet, die werden sich also bestimmt nicht abschlachten lassen wollen", rechnet von Hagen mit einer spannenden Partie zum Ausklang. Da der "RMV"-Coach am letzten Spieltag verhindert ist, wird Klaus-Jürgen Weber, Trainer von Regionalligist TV Bommersheim und einst auch von TG Rüsselsheim, ihn vertreten. Ob dies vielleicht auch eine Option für die neue Runde sein könnte?
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Quelle: Main-Spitze
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