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22.03.2010
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Die Mannschaft von Rhein-Main Volley kann in Ostdeutschland einfach nicht gewinnen. Nach den Niederlagen beim VC Gotha, VC Dresden und den L.E. Volleys Leipzig setzte es am Samstag auch beim GSVE Delitzsch eine 1:3 (25:15, 17:25, 21:25, 22:25)-Pleite.
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Nach ihrer achten Saisonniederlage rutschten die "Volleys" in der Zweiten Bundesliga, Gruppe Süd, vom dritten auf den fünften Tabellenplatz ab und können aus eigener Kraft keinen Rang mehr unter den Top-Drei belegen.
"Das war heute ein sehr hartes und emotionales Match", befand Rüsselsheims Trainer Luis Ferradas. Das Team aus Delitzsch sei nach drei Niederlagen in Folge hoch motiviert zu Werke gegangen. Dies sollte sich für die Sachsen im ersten Satz allerdings noch nicht auszahlen. "Da haben wir viel von ihren Fehlern gelebt", gestand der "RMV"-Coach. Doch das sollte sich im zweiten Durchgang ändern. Mit druckvollen Aufschlägen fand die Mannschaft aus Delitzsch ins Spiel, während die Hessen zunehmend den Faden verloren.
Nach dem Satzausgleich schienen sich die "Volleys" wieder zu fangen, führten bereits 8:2 im dritten Durchgang, doch dann schlichen sich bei den Gästen wieder reihenweise Fehler ein, die den Hausherren natürlich in die Karten spielten. "Da haben wir einfach die Nerven verloren", redete Ferradas nicht lange um den heißen Brei herum.
Nachdem die "Volleys" im vierten Satz bereits 10:16 in Rückstand lagen, kämpften sie sich nochmals auf 19:21 heran, zu mehr reichte es für die Rüsselsheimer aber nicht mehr. "Delitzsch hat heute einen sehr guten Tag gehabt", lobte Ferradas die Sachsen. Seine Mannschaft habe nicht so schlecht gespielt wie das Ergebnis vermuten lässt, aber Delitzsch sei einfach besser gewesen.
Da half es dem Übungsleiter aus Argentinien auch nicht viel, dass ihm seit langer Zeit wieder einmal neun Akteure für ein Auswärtsspiel zur Verfügung standen. Es sei aber natürlich auch immer schwer, auswärts anzutreten. Die 400 Kilometer lange Anreise habe es in sich, "das hat Delitzsch im Hinspiel gemerkt", erinnerte Ferradas an den ersten Vergleich in der Walter-Köbel-Halle. Damals zogen die Sachsen noch 0:3 den Kürzeren...
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Quelle: Main-Spitze
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