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16.04.2010
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Am Ende einer langen Saison scheint den Rüsselsheimer Bundesligavolleyballern von rhein-main volley das gleiche Kunststück zu gelingen wie im Vorjahr: Mit einem unwiderstehlichen Endspurt haben sie sich an der starken Konkurrenz aus Leipzig und Delitzsch vorbei auf Rang drei gekämpft
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und können diesen am Samstag um 20 Uhr mit einem klaren Sieg gegen den SV Schwaig verteidigen.
Auf der Zielgeraden vermochte zuletzt kein Gegner mehr etwas gegen die Willenskraft der Männer um Kapitän Tim Wacker auszurichten. Sowohl gegen Freiburg als auch gegen Dresden wurde mit einem 3:0 vor heimischem Publikum Revanche für die knappen Auswärtsniederlagen in der Hinrunde genommen, zwischenzeitlich noch das schwere Duell beim heimstarken VC Eintracht Mendig im Tie-Break gewonnen. Als Lohn der harten Arbeit winkt nun der dritte Podestplatz hinter dem souveränen Aufsteiger VC Gotha und der Reserve des Erstligisten TV Rottenburg.
Der lange Atem am Saisonende ist umso erstaunlicher, bedankt man den kleinen Kader und das unglaubliche Verletzungspech, welches das Team von Erfolgstrainer Luis Ferradas schon seit der Vorbereitung immer wieder zurückwarf. Wollen die Rüsselsheimer am letzten Spieltag nicht noch auf die Resultate der anderen schielen müssen, dürfen sie gegen Schwaig nicht mehr als einen Satz abgeben, um aus eigener Kraft alles klar zu machen.
Vom Tabellenstand her sollte dies machbar sein, verabschiedeten sich die am Rande Nürnbergs beheimateten Schwaiger doch schon vor mehreren Wochen als erster Absteiger aus der 2. Bundesliga. Gerade deshalb dürfte den Spielern von Trainerfuchs Milan Maric jedoch besonders viel daran liegen, am Samstag noch einmal ihre zweifelsohne vorhandenen Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. In den zurückliegenden fünf Jahren hatten sie auch gegen rhein-main volley immer wieder für hochklassige und enge Duelle gesorgt, auf die die Volleyballfans in Franken und Hessen nun vorerst verzichten müssen.
Die Gastgeber hoffen dessen ungeachtet wie in den letzten Jahren wieder auf eine stimmungsvolle Kulisse zum Saisonausklang. Aufgrund des einheitlichen Spielbeginns in der gesamten Liga beginnt die Partie erst um 20 Uhr. Und nach dem Matchball dürfte beim entspannten Plausch mit den Fans sicherlich auch wieder genügend Freibier bereitstehen.
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