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06.02.2009
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Wird es so spannend wie im Hinspiel, darf das Volleyball-Publikum am Sonntag um 16 Uhr in der Köbel-Halle in Rüsselsheim mit einem Riesenspiel rechnen. Allerdings hofft Zweitligist Rhein-Main Volley diesmal auf einen besseren Ausgang.
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Nach der hauchdünnen 2:3-Niederlage im Oktober bei TuS Kriftel, als der Erstliga-Absteiger einen Matchball nicht nutzen konnte, setzt er nun im Heimspiel auf einen Sieg.
Mit den Worten „Wir haben uns gesagt, wir wollen gegen keinen in dieser Saison zweimal verlieren, auch nicht gegen Kriftel“, macht Spielertrainer Thilo von Hagen seine Ambitionen klar.
In dem brisanten Nachbarschaftsderby der Zweiten Volleyball-Bundesliga Süd treffen zwei Mannschaften aufeinander, die sich auf Augenhöhe begegnen. Beide Teams sind nach einem guten Rückrundenstart in der Tabelle nach Verlustpunkten gleichauf, liegen mit nur zwei Zählern hinter Platz zwei, und lassen den Ergebnissen der vergangenen Wochen nach einiges erwarten.
In seinem vielleicht besten Saisonspiel bezwang Rhein-Main Volley am vorigen Samstag auswärts die starke FT Freiburg mit 3:2. Kriftel reist mit dem Selbstbewusstsein eines klaren Heimsieges über den VCO Kempfenhausen an.
Wenngleich Thilo von Hagen von einem „freundschaftlichen Verhältnis“ zum TuS-Team spricht, hat die Partie doch gehörige Brisanz. Allein schon wegen der lokalen Nähe und mehr noch wegen der vielen Spieler, die von Rhein-Main Volley und zuvor von der TG Rüsselsheim nach Kriftel gegangen sind. In den vergangenen zwei Jahren wechselten mit Andreas Kolle, Ralph Nothhaft, Anton Borger, Frank Bachmann und Christian Hesse gleich fünf Akteure, die im jetzigen Stammkader von Kriftel stehen. Auch bei Trainer Klaus Hermann handelt es sich um einen ehemaligen Rüsselsheimer Zweitligaspieler.
Nachdem bei Kriftel die Hinrunde eher durchwachsen verlaufen ist, zeigt die Kurve seit dem Jahreswechsel nach oben, was auch einer Umstellung zu verdanken sein dürfte. Andreas Kolle wechselte von der Diagonalposition auf seine Domäne, den Mittelblock. Und Frank Bachmann spielt nun außen. Was es Rhein-Main Volley nicht leichter machen dürfte. Doch wenn die Gastgeber an ihre tolle Leistung gegen Freiburg anknüpfen können, haben sie gute Chancen, die Hinspielniederlage wettzumachen.
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Quelle: Rüsselsheimer Echo
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