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Wilmas wilde Worte

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Hesse: Wir haben ja sieben Monate Zeit

20.09.2011
Es war kein schlechter Auftritt, den das neuformierte und stark verjüngte Team von Volleyball-Zweitligist TG Rüsselsheim zum Saisonauftakt abgeliefert hat. Doch am Ende überwog die Enttäuschung. Schließlich war es nach einem 0:2-Satzrückstand zurückgekommen und erzwang den Tiebreak, in dem aber nur fünf Ballpunkte gelangen. Nach 128 Minuten reiner Spielzeit mussten sich die Gastgeber in der Köbel-Halle der FT 1844 Freiburg mit 2:3 (24:26, 23:25, 28:26, 25:19, 5:15) geschlagen geben.

„Wir haben so gut gespielt im vierten Satz, aber dann sind wir im fünften mit 3:7 in Rückstand gekommen, und die Kraft hat nachgelassen“, bedauerte Luis Ferradas, der in Freiburg einen starken Gegner sah. Der 55 Jahre alte TG-Coach konnte den Gästen nur „ein Kompliment“ machen für deren gute Leistung und bescheinigte ihnen „eine unglaubliche Feldabwehr“.

FT-Spielertrainer Wolfgang Beck bekannte nach dem Abpfiff: „Als Thilo das Spiel gedreht hat, hatte ich schon Angst, dass das umgeht für uns.“ Fast wäre es den Gastgebern mit der Einwechslung ihres erfahrenen Zuspielers Thilo von Hagen im dritten Durchgang auch gelungen, den 0:2-Satzrückstand in einen Sieg umzubiegen. Der Achtunddreißigjährige spielte toll und warf all seine Routine in die Waagschale. Aber es reichte für sein Team im Tiebreak nicht.

„Die Jungs brauchen noch ein bisschen, um zu ihrem Rhythmus zu finden. Wir haben erst zwei Wochen richtig zusammen trainiert“, gibt der von TuS Kriftel zurückgekehrte Außenangreifer Anton Borger zu bedenken, der mit 26 Jahren nach den Ausfällen von Johann Löwen und Tim Wacker einer der Erfahrensten im Team ist. Gegen Freiburg war er aber durch eine Erkältung geschwächt.

Christian Hesse war durch eine Bauchmuskelzerrung gehandicapt. „In den ersten beiden Sätzen hatte ich Hemmungen durchzuziehen“, bekannte der 23 Jahre alte Flörsheimer, „aber gegen Ende habe ich gar nicht mehr daran gedacht“. Hesse bedauerte, „dass wir im Tiebreak unsere Linie verloren haben und mannschaftlich nicht mehr so geschlossen waren“. Wie Anton Borger, ist aber auch der Außenangreifer optimistisch, dass seine Mannschaft schnelle Fortschritte machen und schon bald stabiler wird. Hesse: „Wir haben ja sieben Monate Zeit, die Klasse zu halten“.
Rüsselsheimer Echo
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TG 1862 Rüsselsheim 2
L.E. Volleys 3
TG 1862 Rüsselsheim 3
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Tabelle 2009 / 2010

1. GSVE Delitzsch42:10
2. VC Dresden40:12
3. L.E. Volleys38:14
4. FT 1844 Freiburg36:16
5. ASV Dachau34:18
6. TuS Durmersheim32:20
7. TG 1862 Rüsselsheim28:24
8. VSG Coburg/Grub24:28
9. VYS Friedrichshafen22:30
10. VC Eintracht Mendig20:32
11. TSV Grafing16:36
12. TSV Friedberg16:36
13. TSV GA Stuttgart14:38
14. VCO Kempfenhausen2:50
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