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08.11.2010
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Nach 72 Minuten war alles vorbei. Mit 3:0 (25:21, 25:16, 25:20) behielten die Zweitliga-Volleyballer der TG Rüsselsheim über die FT 1844 Freiburg in der Walter-Köbel-Halle klar die Oberhand und feierten den bereits vierten klaren Sieg in Folge. Erstmals weist das Team um Kapitän Tim Wacker damit ein positives Konto von 10:8 Zählern auf. So kann es weiter gehen. Nach einem durchwachsenen Saisonstart sind die TG-Volleyballer auf bestem Wege ins anvisierte vordere Tabellendrittel.
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Die Gäste aus dem Breisgau konnten ihnen am Sonntagnachmittag zu keiner Zeit gefährlich werden. Von den rund 150 Zuschauern gut angefeuert, gab es nie Zweifel an einem Satzverlust. Die Gastgeber überzeugten in ihrer Anfangsaufstellung mit Tim Wacker, Johann Löwen, Christian Hesse, Manuel Löhr, Kevin Goncalves, Thomas Mudersbach und Andreas Kolle, der nach seiner Verletzungspause erstmals wieder auf der Mittelblockposition durchspielte und eine solide Leistung bot. Trainer Claude Weber wechselte nicht. Im dritten Satz hatte er zwar die Absicht dazu, wie er nach dem Abpfiff verriet. Doch weil Freiburg bis Mitte des Durchgangs gut mithielt, wollte er kein Risiko eingehen und beließ sein Startaufgebot unverändert auf dem Feld.
Da hatte Rüsselsheim nämlich nach einer 14:12-Führung die Gäste zum 16:16-Ausgleich kommen lassen. Doch mit guten Blockaktionen, vor allem von Tim Wacker und Christian Hesse, setzte sich die Turngemeinde schnell wieder ab und gab dann bis zum Schluss nur noch vier Ballpunkte ab.
Überhaupt war es der Block, der Claude Weber am besten gefallen hat. Hierin sah er den Schlüssel zum Sieg: »Da hatten wir Freiburg voll im Griff.« Allerdings waren im ersten Satz auch schon deutliche Vorteile im Aufschlag bei den Gastgebern zu erkennen. Auch wenn dieser Durchgang über weite Strecken relativ ausgeglichen verlief, präsentierte sich das TG-Team in seiner Körpersprache doch mit großem Selbstvertrauen und behielt nach 24 Minuten mit 25:21 auch ungefährdet die Oberhand. Der zweite Abschnitt ging mit 25:16 noch klarer an die Gastgeber, die dann auch im dritten Satz nichts anbrennen ließen.
Die Freiburger, ohne ihren Linkshänder auf der Diagonalposition angereist, waren zwar nicht der stärkste Gegner, doch konnte dies die erneut gute Heimleistung von Rüsselsheim nicht schmälern. Claude Weber freute neben dem starken Block vor allem auch die konsequente Verwertung der Punktballchancen. Im Gegensatz zu den ersten Spieltagen werde seine Mannschaft hier immer sicherer. Tim Wacker, Johann Löwen und Christian Hesse haben im Außenangriff mit ihrer Durchschlagskraft entscheidend zur Siegesserie beigetragen.
Mit dem klaren Sieg über Freiburg haben sich die TG-Spieler bestens für ihre nächste schwere Auswärtsaufgabe am kommenden Samstag in Delitzsch eingestimmt. »Da wollen wir endlich auch mal im Osten von Deutschland punkten«, hofft Weber auf die Fortsetzung des Erfolgskurses. Allerdings hat Delitzsch bisher erst zweimal verloren und wird sicher ein harten Brocken für Rüsselsheim werden.
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Quelle: Rüsselsheimer Echo
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