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24.01.2008
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Den überraschenden Triumphen in Wuppertal und Bad Dürrenberg folgte gestern Abend ein gehöriger Dämpfer: Mit 0:3 (25:27, 23:25, 22:25) verloren die Bundesliga-Volleyballer von Rhein-Main Volley im ersten Heimspiel des Jahres gegen die ebenfalls abstiegsgefährdete SG Eltmann und blieben damit auf dem vorletzten Rang der Elite-Klasse kleben.
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Vor knapp 600 Zuschauern in der Köbel-Halle, die Saisonrekord bedeuten, handelte es sich um einen unnötigen Misserfolg, denn der RMV war den Gästen meist ebenbürtig. Mit seinem überragenden Diagonalspieler Alexander Mayer entpuppte sich Eltmann aber gegen Ende der allesamt umkämpften drei Sätze konsequenter und nervenstärker.
Im ersten Durchgang bewiesen die gemeinsam vom scheidenden Trainer Christian Metzger und künftigen Trainer Thilo von Hagen gecoachten Hausherren noch glänzende Moral, holten mit einem spielfreudigen Jason Octave einen 13:19-Rückstand auf, vergaben dann aber einen Satzball und hatten schließlich mit 25:27 das Nachsehen.
Mit einer Trotzreaktion bestimmten Kolle, Löwen und Co. den zweiten Satz. Über die Stationen 7:3 und 18:14 allerdings wieder nur bis zur Schlussphase. Erneut erlaubte sich der Gastgeber zu viele Angabefehler. Zudem landeteten nach der 23:21-Führung die Schmetterbälle im Netz. Eltmann gelangen vier Punkte in Serie zum 25:23 und damit zur 2:0-Satzführung – womit die Vorentscheidung gefallen war.
Der leichtfertig verschenkte Satzausgleich nagte am Selbstvertrauen, zudem war bei den kaum wechselnden Hausherren ein Kräfteverschleiß unverkennbar. Zwar schaffte Rhein-Main Volley im dritten Satz, in dem Andreas Kolle zu überzeugen wusste, noch einmal den 14:14-Ausgleich, dann aber landeten wieder zu viele Angaben im Netz oder im Aus.
Die SG Eltmann mit ihrem stabilen Dreier-Block dagegen gefiel durch Beständigkeit, setzte sich mit einer Punkteserie zum 19:15 ab und brachte dieses Polster bis zum 25:22 ins Ziel. Am Samstag genießt Rhein-Main Volley gegen Spitzenreiter VfB Friedrichshafen erneut Heimrecht. Eine Vorschau dazu folgt in unserer morgigen Ausgabe.
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Quelle: Rüsselsheimer Echo
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