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Wilmas wilde Worte

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Hat Talfahrt ein Ende?

23.01.2009
Es müsste schon mit dem Teufel zugehen, hätten sie wieder so ein Pech wie am vergangenen Wochenende. Da trafen die Zweitliga-Volleyballer von Rhein-Main Volley auf einen bärenstarken VCO Kempfenhausen, der seine beste Saisonleistung zeigte und in Block und Abwehr überragend war. Die Gastgeber hielten zwar dagegen und boten keine schlechte Vorstellung gegen den Tabellenvorletzten. Am Ende aber mussten sie in der Rüsselsheimer Köbel-Halle mit 2:3 die Segel streichen.

Am Samstag genießt das Rhein-Main-Team um 19.30 Uhr gegen die VGF Marktredwitz erneut Heimrecht. Wieder geht es gegen einen Kontrahenten, der im Tabellenkeller steht. Wieder ist der Erstliga-Absteiger Favorit. Wieder herrscht Optimismus. „Wenn wir so spielen wie gegen Kempfenhausen, dann bin ich zuversichtlich. Das war nicht schlecht von uns“, meint Kapitän Tim Wacker und hofft, diesmal einen nicht ganz so starken Gegner vor sich zu haben.

Von der Papierform her wäre alles andere als ein Sieg eine Überraschung. Noch dazu zu Hause, wo Rhein-Main Volley in der Hinrunde lange ungeschlagen blieb. Als Tabellensiebter weisen die Gastgeber zehn Punkte mehr auf als die Mannschaft von der tschechischen Grenze. Den Marktredwitzern steht das Wasser bis zum Hals. Zum rettenden zehnten Platz müssen sie schon sechs Zähler aufholen.

Da die beiden Tabellenletzten, Kempfenhausen und die VolleyYoungStars Friedrichshafen, nicht in die Abstiegswertung mit eingehen, sind sie als Drittletzter der Abstiegskandidat Nummer eins. Doch genau das könnte für Rhein-Main Volley gefährlich werden.

Marktredwitz muss gewinnen, muss alles geben für einen Sieg und wird womöglich einen höchst unangenehmen Gegner abgeben. Das Hinspiel hat das Team um Spielertrainer Thilo von Hagen zwar klar gewonnen, aber das will derzeit nicht viel heißen.

Für Tim Wacker ist allerdings klar: „Da müssen wir gewinnen.“ Die Negativserie von vier Niederlagen soll ein Ende haben, der Fall in der Tabelle gestoppt werden. In kompletter Besetzung will der Kapitän gegen Marktredwitz nichts anbrennen lassen. Wacker ist allerdings aufgrund von Rückenbeschwerden weiter gehandicapt, wie er sagt. „Ich bin noch nicht hundertprozentig fit und mache noch Krankengymnastik.“

Dass der Kapitän nun schon seit mehreren Spieltagen nicht in der hervorragenden Verfassung wie zu Beginn der Runde ist, mag ein gewichtiger Grund für die ausbleibenden Siege seit November sein. Wacker erklärt sich dies allerdings auch mit den starken Gegnern, mit denen es seine Mannschaft in den vergangenen vier Partien zu tun hatte. Ob Delitzsch, Dachau, Mendig oder jetzt Kempfenhausen: Da war es schwer zu gewinnen.
Quelle: Rüsselsheimer Echo
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Termine

22.09. Saisonstart 2012/13

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Aktuelle Ergebnisse

TG 1862 Rüsselsheim 2
L.E. Volleys 3
TG 1862 Rüsselsheim 3
VC Eintracht Mendig 1

Tabelle 2009 / 2010

1. GSVE Delitzsch42:10
2. VC Dresden40:12
3. L.E. Volleys38:14
4. FT 1844 Freiburg36:16
5. ASV Dachau34:18
6. TuS Durmersheim32:20
7. TG 1862 Rüsselsheim28:24
8. VSG Coburg/Grub24:28
9. VYS Friedrichshafen22:30
10. VC Eintracht Mendig20:32
11. TSV Grafing16:36
12. TSV Friedberg16:36
13. TSV GA Stuttgart14:38
14. VCO Kempfenhausen2:50
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