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Wilmas wilde Worte

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Gutes Spiel gegen starken Gegner

07.02.2011
Gut gespielt haben sie - und lange Paroli geboten. Es war kein Vergleich zum 0:3 im Hinspiel, und doch hat es nicht gereicht zum Sieg. Mit 1:3 (26:24, 26:28, 17:25, 18:25) mussten sich die Zweitliga-Volleyballer der TG Rüsselsheim beim Tabellendritten TSV Grafing geschlagen geben. Dadurch fielen sie hinter den siegreichen ASV Dachau auf Rang sieben zurück und weisen nun schon zehn Punkte Rückstand zu Grafing auf. Der dritte Platz dürfte damit kaum mehr erreichbar sein. Doch mit der gezeigten Leistung können die TG-Spieler optimistisch den nächsten Partien entgegen sehen, in denen es allesamt gegen Mannschaften geht, die hinter ihnen in der Tabelle stehen.

„Das war ein gutes Spiel von beiden Seiten“, wirkte TG-Trainer Claude Weber trotz der Niederlage keineswegs unzufrieden. „Schade natürlich, dass wir verloren haben. Aber wir können erhobenen Hauptes hier rausgehen. Grafing hat selbst gesagt, eines seiner besten Heimspiele gezeigt zu haben.“

Im Vergleich zur Hinrundenbegegnung war der TSV auch um einiges besser besetzt, lief nun mit Armin Dewes (31) auf, der vor der Saison von Erstligist Unterhaching zum TSV gekommen war. Im Hinspiel war der 2,12 Meter große Mittelblocker krank ausgefallen. Nun führte er die Bayern gemeinsam mit dem herausragenden serbischen Außenangreifer Dejan Stankovic (39) zum Sieg.

Rüsselsheims Coach Claude Weber mochte seinen Spielern keinen Vorwurf machen, wies aber auf das Manko hin, „dass wir momentan zu viele Chancen im Angriff brauchen, um den Punkt zu machen. Das kann man dann gegen so starke Mannschaften wie Grafing nicht kompensieren.“

Es hatte jedoch nicht viel gefehlt, und sein Team wäre mit 2:0 Sätzen in Führung gegangen. Denn nach dem mit 26:24 knapp gewonnenen ersten Durchgang holte es im zweiten einen Rückstand auf, glich zum 24:24 aus und besaß dann die Chance, den 25. Punkt zu machen. Doch diese wurde vertan, und Grafing behielt mit 28:26 die Oberhand. Danach hielten die Gäste zwar phasenweise noch mit, kamen aber nicht mehr über 17 und 18 Punkte hinaus.

Im vierten Satz musste Stammspieler Johann Löwen wegen Achillessehnenbeschwerden ausgewechselt werden. „Er hat schon seit einiger Zeit Probleme, auch im Spiel davor. Aber da hat er noch mal auf die Zähne gebissen. Doch jetzt ging es nicht mehr», berichtete Claude Weber und hofft nun, dass sein durchschlagkräftiger Außenangreifer, der zusammen mit Kapitän Tim Wacker den Großteil der Pässe bekommt, nicht für längere Zeit ausfallen wird.
Quelle: Rüsselsheimer Echo
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10. VC Eintracht Mendig20:32
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12. TSV Friedberg16:36
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