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15.01.2010
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Eine hohe Hürde steht den Zweitliga-Volleyballern von Rhein-Main Volley zum Jahresauftakt bevor. Am Samstag sind beim TV Rottenburg II gefordert. Der starke Aufsteiger hat am vergangenen Wochenende mit einem 3:2-Heimerfolg über Dachau die Tabellenführung übernommen und den VC Gotha, mit 1:3 in Dresden unterlegen, entthront.
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Rhein-Main Volley war da noch spielfrei, hatte dadurch eine längere Weihnachtspause als die Konkurrenz. Doch Trainer Luis Ferradas sieht das eher als Nachteil: "Uns fehlt die Spielpraxis. Die anderen waren schon im Einsatz."
Dennoch reist das Team um Kapitän Tim Wacker optimistisch nach Rottenburg. Schließlich hatte es das Hinspiel im September mit 3:1 (25:16, 20:25, 25:21, 25:18) für sich entschieden und weiß um das Potential, Rottenburg schlagen zu können. "Wenn wir gewinnen, sind wir wieder dran", meint Ferradas mit Blick auf die Tabelle, in der seine Mannschaft hinter die L.E. Volleys aus Leipzig auf Platz fünf zurückgefallen ist. Leipzig sicherte sich vorigen Samstag zu Hause einen 3:1-Arbeitssieg über Schlusslicht Kempfenhausen und hat so mit 18:10 Punkten zwei mehr auf dem Konto als Rhein-Main Volley (16:10).
Delitzsch liegt mit 18:8 Zählern auf Rang drei, während Gotha und Rottenburg bereits 24:4 Punkte und damit einen deutlichen Vorsprung aufweisen. "Aber Platz drei ist am Saisonende möglich für uns", sagt Ferradas und erklärt zum Ziel der zweiten Rundenhälfte: "Wir wollen oben dran bleiben und mindestens ein Spiel weniger verlieren als in der Hinrunde."
Ist das Team seit Trainingsbeginn am 4. Januar nahezu komplett, so gibt es doch weiterhin einen Ausfall zu beklagen. Zuspieler Johannes Gruppe, gerade im Hinspiel gegen Rottenburg einer der Leistungsträger, laboriert immer noch an einer Handgelenksverletzung und muss sogar eine mehrwöchige Verlängerung seiner Zwangspause befürchten. "Wir wissen nicht, wie lange er fehlen wird", meint Ferradas betrübt.
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Quelle: Rüsselsheimer Echo
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