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08.04.2011
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Bundesliga-Volleyball in Rüsselsheim könnte bald Vergangenheit sein. Vor der Partie am Samstag um 19.30 Uhr in der Walter-Köbel-Halle gegen Spitzenreiter Eintracht Mendig (mehr dazu auf dieser Seite) räumte Trainer Claude Weber ein, dass es um die Wirtschaftslage für die Zweitligamannschaft der TG sehr schlecht bestellt sei.
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„Die beiden noch ausstehenden Heimspiele gegen Mendig und Delitzsch könnten die letzten sein, die hier in der Zweiten Bundesliga zu sehen sind.”
Nach den Worten von Weber, auch Vorsitzender des Trägervereins, fehlen rund 25 000 Euro an Zusagen von Sponsoren. Das ist etwa die Hälfte des rund 50 000 Euro umfassenden Etats. „Wir haben uns jetzt bis zum 26. April Zeit gegeben, um noch Sponsoren zu finden“, erklärt Weber, dessen Verein spätestens am 2. Mai die Lizenz für die Zweite Bundesliga Süd beantragen müsste.
Bis zum 26. April sind es aber nur noch drei Wochen. „Von daher bin ich skeptisch, dass wir das schaffen. Das wird sehr schwierig”, lässt Trainer Weber keinen Zweifel an der höchst prekären Lage. War vor anderthalb Jahren durch die Wirtschaftskrise ein beträchtlicher Teil an Sponsorenzuwendungen weggefallen, konnte sich die Turngemeinde noch durch die Austragung eines Länderspiels im September 2010 über Wasser halten. Weber: „Mit den Einnahmen daraus konnten wir relativ beruhigt in die Saison gehen.”
Doch nun klafft eine große Lücke im Etat. Zwar war dies auch in den vergangenen Jahren schon der Fall gewesen. „Aber da sind dann immer wieder Privatpersonen eingesprungen”, berichtet Weber, der darauf nicht mehr bauen will. Schafft es die TG nun nicht, das erforderlichen Geld bis zur Lizenzbeantragung zu beschaffen, würde sich die Mannschaft auflösen.
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Quelle: Rüsselsheimer Echo
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