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Wilmas wilde Worte

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Gothaer Annahme erneut zu schwach

02.03.2009
Überraschend souverän hat sich die Mannschaft von Rhein-Main Volley beim VC Gotha 3:0 (25:23, 25:23, 25:14) durchgesetzt und damit den dritten Sieg hintereinander in der Zweiten Bundesliga, Gruppe Süd, gelandet. Durch den 14. Saisonerfolg kletterte der Bundesliga-Absteiger vom sechsten auf den fünften Tabellenplatz und überholte die Ost-Thüringer.

Nach einer wie schon so oft in dieser Runde verkorksten Anfangsphase steigerten sich die Hessen im Laufe der Partie und konnten am Ende wie schon im Hinspiel einen klaren Erfolg feiern. Aber: "Den ersten Satz haben wir, ehrlich gesagt, unverdient gewonnen; da waren wir völlig neben der Spur", gestand "RMV"-Trainer Thilo von Hagen ein. 
 
Zu schwach und drucklos agierten seine Schützlinge im ersten Durchgang, in dem die Hausherren bereits 13:7 und 17:11 führten, ehe "RMV"-Außenangreifer Johann Löwen mit vier Assen in Folge die Wende einleitete. "Danach sind die Gothaer in der Annahme eingebrochen", berichtet der "RMV"-Coach. Den zweiten Satz dominierte dann der Gastr, der zum dritten Mal in Folge mit der gleichen Aufstellung antrat. Von Beginn an lagen die Gäste immer mit drei bis vier Punkten vorne. Nach einem 20:24-Rückstand kamen die Gastgeber zwar noch mal auf 23:24 heran, doch ein Schnellangriff der Hessen über Mittelblocker Jakub Strzelczyk bescherte den Gästen die beruhigende 2:0-Satzführung. 
 
Im letzten Durchgang brachen bei den Gothaern dann alle Dämme. Zwar lagen die Hausherren 4:1 in Führung, doch nachdem die "Volleys" zum 5:5 ausgeglichen hatten, brachte Carlo Wiese seinen Aufschlag unglaubliche zehn Mal in Folge durch, womit der Satz und damit auch die Partie vor rund 300 Zuschauern entschieden war. "Die Aufschlag-Annahme-Situation hat den Ausschlag gegeben", so von Hagens Fazit. Wie schon im Hinspiel offenbarten die Thüringer hier entscheidende Schwächen, die die Angereisten mit fortlaufender Spieldauer immer besser für sich zu nutzen wusste.  
 
Durch den am Ende doch ungefährdeten Sieg konnte der "RMV"-Coach die Rekonvaleszenten Jan Dörmer, der seine Leistenprobleme doch noch in den Griff bekommen hatte, und Jörn Freiwald weitestgehend schonen und nur für Kurzeinsätze aufs Feld schicken. "Jetzt haben wir zwei Wochen Zeit, uns auszuruhen", freut sich von Hagen auf ein spielfreies Wochenende. 
Quelle: Main-Spitze
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