|
30.09.2011
|
|
„Jetzt kommen drei Spiele, bei denen wir eigentlich nur gewinnen können.“ TG-Trainer Luis Ferradas weiß ganz genau, was auf ihn und seine Rüsselsheimer Schützlinge in den kommenden Wochen zukommt. Denn mit den LE Volleys Leipzig, TSV Grafing und GSVE Delitzsch warten drei Topteams der Zweiten Bundesliga, Gruppe Süd, auf die Volleyballspeiler der heimischen Turngemeinde.
|
Den Anfang machen am Samstag die Leipziger (20 Uhr/Sporthalle Brüderstraße). Zwar stehen die Hessen aufgrund ihres Erfolges gegen Aufsteiger TSV Stuttgart mit zwei Punkten in der Tabelle vor der noch sieglosen Sachsen. Diese haben aber auch erst ein Spiel absolviert, und das gegen den aktuellen Spitzenreiter und Lokalrivalen aus Delitzsch. „Selbstverständlich spielen wir am Samstag, um zu gewinnen“, betont der gebürtige Argentinier. Doch ein Sieg gegen die seit Jahren in der Spitzengruppe der Spielklasse platzierten Volleys wäre schon mehr als eine Überraschung. Mit drei erfahrenen früheren Bundesliga-Profis hat das Team aus Leipzig die Rückkehr in die erste Klasse als Saisonziel ausgegeben. „Die spielen mit Delitzsch, Grafing und Mendig in einer eigenen Liga“, weiß der TG-Coach um die besondere Klasse der Leipziger, die mit Diagonalangreifer Eder Pinheiro über einen sprungstarken Ausnahmespieler verfügen. „Wir werden in den nächsten Spielen versuchen, Erfahrungen zu sammeln und einiges auszuprobieren“, versucht Ferradas die Sache locker zu sehen. Zumindest sind die neun Stammkräfte der Rüsselsheimer alle an Bord und werden die Reise in den Osten antreten. Besonders freut den TG-Trainer, dass seine drei angeschlagenen Offensivkräfte Christian Hesse, Anton Borger (beide Außen) und Paul Becker (Diagonal) weiter Fortschritte machen und auf dem Weg zur vollen Leistungsstärke sind. Ob‘s für einen Coup in der Messestadt reicht?
|
|
Main-Spitze
|