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19.01.2009
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Das Jahr fing so schlecht an wie das alte endete. Die Zweitliga-Volleyballer von Rhein-Main Volley mussten dem VCO Bayern Kempfenhausen in der Köbel-Halle den Sieg überlassen. Mit 2:3 unterlagen sie dem Tabellenvorletzten nach einer reinen Spielzeit von 107 Minuten knapp und kassierten schon die vierte Niederlage in Folge.
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Der Vorsprung zu den Abstiegsrängen konnte – anders als erhofft – nicht ausgebaut werden.
Dabei mochte Spielertrainer Thilo von Hagen seinem Team keinen allzu großen Vorwurf machen. Bis auf den fahrlässigen Umgang mit den Punktballchancen im zweiten und dritten Satz war er nach eigenen Worten „nicht unzufrieden“ mit der Leistung. „Aber wir sind auf einen sehr starken Gegner getroffen“, wunderte sich von Hagen über das überragende Block- und Abwehrspiel der Gäste. „In dieser Hinsicht war das die beste Mannschaft, die sich in dieser Saison hier vorgestellt hat.“
Überrascht war von Hagen auch von der Tatsache, dass die sonst eher schwankend spielenden jungen Akteure aus der bayrischen Talentschmiede so gut wie keinen Durchhänger hatten. Der Rhein-Main-Coach war da nicht allein mit seiner Meinung. Die Kempfenhäuser selbst bezeichneten ihre Leistung als die mit Abstand beste der Saison. „Aber das war natürlich am Ende nur ein schwacher Trost für uns“, sagte von Hagen.
Mit dem Spielertrainer in der Anfangsaufstellung hatte Rhein-Main Volley vor rund 300 Zuschauern keinen schlechten Start erwischt. Den ersten Satz entschieden die Gastgeber mit 25:21 für sich. „Doch da hat man schon gemerkt, dass das eine ganz harte Nuss wird für uns“, war dem Spielertrainer von Anfang bange.
Als sein Team in den nächsten beiden Durchgängen die Punktballchancen nicht konsequent genug nutzte, hatte es jeweils in den Schlussphasen mit 23:25 das Nachsehen. Dabei wog ein früher 2:7-Rückstand im zweiten Abschnitt schwer.
Zwar kamen die Gastgeber hier über 8:14 bis auf 23:24 heran, ohne aber die Wende zu schaffen. Im engen dritten Satz liefen sie dem Gegner meist mit ein, zwei Punkten hinterher. Auch hier hieß der Gewinner am Ende Kempfenhausen. Der vierte Durchgang gehörte dann mit 25:21 wieder Rhein-Main Volley, ehe im Tiebreak mit 2:8 erneut ein folgenträchtiger Fehlstart folgte. Auf 8:10 und 10:12 konnte das Hagen-Team verkürzen. Noch schien alles möglich.
Aber die Schlussphase und den verdienten Sieg mussten die Gastgeber den Bayern überlassen. Pech hatte Rhein-Main beim Matchball, als es 11:14 stand: Die Schiedsrichter entschieden einen Angriffsball zugunsten des VCO. Der Protest der Gastgeber, die den Ball im Aus gesehen hatten, nutzte nichts.
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Quelle: Rüsselsheimer Echo
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