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16.11.2009
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Trotz der 2:3-Niederlage (25:23, 27:25, 26:28, 22:25, 11:15) am Samstagabend beim VC Gotha in der Zweiten Bundesliga, Gruppe Süd, fand "RMV"-Coach Luis Ferradas nur lobende Worte für seine Spieler von Rhein-Main Volley. "Das war ein fantastisches Spiel, ich bin sehr glücklich", zeigte er sich trotz 2:0-Satzführung seiner Mannschaft nicht enttäuscht.
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"Das war unsere bisher beste Saisonleistung." Im Gegensatz zu den deutlichen Niederlagen gegen Leipzig und Dachau habe sein Team gegen Gotha bewiesen, dass es mit den besten Mannschaften der Liga mithalten kann. Die Thüringer hätten in den entscheidenden Situationen einfach sehr gut gespielt, zollte Ferradas dem Tabellenführer Respekt. Insgesamt sei es eine Begegnung auf höchstem Niveau gewesen, mit viel Emotionen und tollen Ballwechseln. "Gotha hat gute Chancen auf die Meisterschaft", sieht er in den Thüringern einen heißen Anwärter auf den Aufstieg in die Erste Bundesliga. Ein wenig trauerte Ferradas natürlich schon dem möglichen Sieg nach.
Während seine Schützlinge im zweiten Satz zwei Satzbälle abwehren mussten, verpassten sie es, nach knapp verlorenem dritten im vierten Durchgang den Sieg nach Hause zu fahren. 12:6 und 15:9 führten die "Volleys" bereits gegen "mental müde" Gothaer, so Ferradas, dann legten die Thüringer allerdings den Hebel wieder um und "haben uns einfach überrollt", wie der Coach neidlos anerkannte. "Da sind wir leider in ein Loch gefallen." Aber nach rund 140 Minuten und soviel Adrenalin könne er seiner Mannschaft keinen Vorwurf machen, sie habe vor rund 500 Zuschauern in der Ernestiner Sporthalle mutig und aggressiv gespielt, "dafür ein großes Kompliment. Im Volleyball gibt es eben kein Unentschieden, eine Mannschaft muss verlieren", stellte Ferradas nüchtern fest. Für ihn sei wichtig, dass eine Entwicklung des Teams erkennbar sei. Alle zehn Spieler kamen zum Einsatz und hätten ihre Sache sehr gut gemacht. Während Gotha durch den Erfolg die Tabellenführung behaupten konnte, verpassten die "Volleys" die Chance, mit dem Klassenprimus gleichzuziehen. Doch mit Niederlagen wie dieser kann der "RMV"-Trainer gut leben.
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Quelle: Main-Spitze
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