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31.10.2011
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Im vierten Satz wurde es zwar doch noch einmal eng, doch dann gab es ein Happy-End, und die Zweitliga-Volleyballer der TG Rüsselsheim durften ihren vierten Saisonsieg bejubeln. Mit 3:1 (25:18, 25:22, 20:25, 28:26) hatten sie in der heimischen Walter-Köbel-Halle nach langem, hartem Kampf der VSG Coburg/Grub das Nachsehen gegeben, womit sie in der Tabelle an ihr vorbeizogen.
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Es war ein schweres Stück Arbeit, ehe der Aufsteiger aus Franken nach zwei Stunden bezwungen war. Allein der vierte Durchgang dauerte 36 Minuten. Hier hatten die Gastgeber mit 17:14 geführt, ehe Coburg/Grub mit starker Feldverteidigung Punkt um Punkt herankam und in der Schlussphase mehrmals ausglich. Erst ab dem Gleichstand von 26:26 behielten die Rüsselsheimer mit zwei erfolgreichen Block-Aktionen die Oberhand, wobei Jakub Strzelczyk federführend war.
In der entscheidenden Phase durfte Trainer Luis Ferradas den jungen Jannik Fischer für zwei tolle Abwehrreaktionen loben. „Wichtig für die Moral” sei zudem die Einwechslung von Anton Borger Ende des dritten Satzes gewesen. Und der kanadische Neuzugang Jonathan Whitton habe sein bisher bestes Spiel gemacht.
In den ersten beiden Durchgängen konnte Ferradas jedoch seiner gesamten Mannschaft ein Kompliment machen: „Da haben wir sehr gut gespielt.” Dabei zeigten sich im Angriff neben Whitton auch Christian Hesse und Peter Nogueira-Schmid durchschlagkräftig und wurden von Zuspieler Tobias Böing immer wieder gut eingesetzt.
Milan Maric, der erfahrene Gästetrainer, nahm dann allerdings einige Umstellungen vor, die die Turngemeinde aus dem Konzept brachten. „Da haben wir etwas die Kontrolle verloren”, bedauerte Ferradas und musste mit ansehen, wie seine Mannschaft eine anfängliche Führung aus der Hand gab und über 16:17 mit 20:25 das Nachsehen hatte.
Den ellenlangen vierten Durchgang entschieden die jungen Rüsselsheimer dann jedoch wieder für sich. So weisen sie nach dem dritten Heimspiel in Folge nicht nur ein positives Punktekonto auf, sondern schoben sich nach sieben Spieltagen auch auf Platz fünf vor.
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Rüsselsheimer Echo
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