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01.12.2008
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Schon oft in dieser Saison lieferte Rhein-Main Volley spannende und kampfstarke Spiele in der Rüsselsheimer Walter-Köbel-Halle – immer mit positivem Ausgang. Diesmal war es anders, ganz anders.
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Ausgerechnet im Verfolgerduell gegen GSVE Delitzsch hat die Leistung nicht gestimmt. Mit 0:3 (21:25, 27:29, 21:25) standen die Gastgeber am Ende nach nur 68 Minuten reiner Spielzeit ohne Satzgewinn da und blieben einiges schuldig. Die dritte Niederlage kostete den zweiten Tabellenplatz. Und der Nimbus in der Köbel-Halle ist weg.
Entsprechend verstimmt wirkte Thilo von Hagen nach der Pleite. Vor allem die vielen Patzer ärgerten den Spielertrainer: „Man muss dem Gegner auch die Chance geben, selbst Fehler zu machen. Aber das haben wir mit unserer Fehlerquote verhindert.“ Dabei patzte seine Mannschaft in allen Belangen und auf jeder Position. Sie hatte besonders Grund, mit der Annahme zu hadern.
Delitzsch dagegen spielte sehr gut auf und war mit seinen starken Außenangreifern, die hoch abschlugen und sich körperlich in bester Verfassung präsentierten, von Rhein-Main Volley weder im Block noch in der Abwehr in den Griff zu kriegen.
Rund 200 Zuschauer sahen einen schwachen Start der Gastgeber. „Das war vielleicht der schlechteste Satz in dieser Saison“, kritisierte Thilo von Hagen, „wir waren nicht wach genug, nicht konzentriert genug. Das darf man sich gegen Delitzsch nicht erlauben.“
Im zweiten Durchgang ging der Erstliga-Absteiger 15:10 in Führung. Endlich ließ er den gegnerischen Außenangriff nicht zur Entfaltung kommen. Doch das Hoch war von kurzer Dauer. Beim 16:15 war die komfortable Führung wieder weg. Mit 19:20 geriet das Rhein-Main-Team in Rückstand. Den ersten Satzball konnte es bei 23:24 abwehren, dann aber selbst drei nicht verwerten, worauf Delitzsch mit 29:27 eine 2:0-Satzführung besiegelte.
Im dritten Satz schien es der Heimmannschaft am rechten Glauben zu fehlen, das Spiel noch drehen zu können. Die Körpersprache der TG-Cracks wirkte wenig zuversichtlich. Auch Thilo von Hagen konnte nach seiner Einwechslung – anders als vor zwei Wochen beim 3:2-Heimerfolg über Schwaig – keine Wende einleiten.
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Quelle: Rüsselsheimer Echo
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