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29.02.2008
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Wer die Ergebnisse der drei Durchgänge liest, könnte meinen, es sei eng zugegangen. Und zumindest ein Satzgewinn wäre drin gewesen. Doch das täuscht. Volleyball-Bundesligist Rhein-Main Volley konnte am Mittwochabend in der Rüsselsheimer Köbel-Halle gegen die Gäste aus Unterhaching nichts ausrichten und musste sich klar mit 0:3 (23:25, 22:25, 22:25) geschlagen geben.
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Damit ist der Klassenerhalt nicht mehr machbar, der Abstieg in die Zweite Liga besiegelt. Die Niederlage war allerdings keine Überraschung. Durch den Ausfall von Stammmittelblocker Ralph Nothhaft, der sich am Samstag im Spiel bei Königs Wusterhausen einen dreifachen Bänderriss am Fuß zugezogen hatte und das Geschehen, auf Krücken humpelnd, vom Spielfeldrand aus beobachtete, gingen die Hessen geschwächt in die Partie. Zumal damit nur noch Andreas Kolle als etatmäßiger Mittespieler zur Verfügung stand und Jason Octave von der Diagonalposition in der Mitte einspringen musste.
Außerdem konnte Außenangreifer Christian Günther wegen einer Blinddarmoperation seine Mannschaft wie Ralph Nothhaft nur von außen unterstützen. Hätten selbst in Bestbesetzung nur wenig Chancen gegen Tabellenvierten Generali Haching bestanden, der noch Vizemeister werden kann, so entwickelte sich nun von Beginn an eine einseitige Begegnung. In der lief Rhein-Main Volley dem Favoriten stets hinterher und musste seine Dominanz neidlos anerkennen.
Dass die Sätze alle recht knapp ausfielen, lag vor allem an Fehlern der Gäste. So führte das Team von Trainer Mihai Paduretu im ersten Durchgang schon 21:17, setzte dann aber drei Angaben in den Sand. Tim Wacker, der erstmals in dieser Saison bei Rhein-Main Volley durchspielte und auf der Diagonalposition einen guten Eindruck hinterließ, verkürzte daraufhin auf 21:23, schlug dann erfolgreich auf, so dass Mark Posthuma im Außenangriff den 22:23-Anschluss herstellen konnte. Posthuma wehrte auch den ersten Satzball von Haching ab. Dann machte Generali-Außenangreifer Dejan Stankovic den Sack zu.
Auch im zweiten Abschnitt lag Rhein-Main mit 17:21 hinten, kam aber durch einen Schnellangriff von Jason Octave, durch einen schönen Schlag von Wacker und durch eine versiebte Angabe von Haching auf 21:23 heran. Nach einem abgewehrten Satzball von Johann Löwen, dem effektivsten Spieler der Gastgeber im zweiten Durchgang, war bei 22:25 jedoch Schluss.
Zu Beginn des dritten Satzes durften die Zuschauer, kaum mehr als 200 an der Zahl, endlich einmal eine Führung ihrer Mannschaft bejubeln. Allerdings sollte es beim 2:1 bleiben. Ab 8:8 zogen die Bayern um ihren herausragenden australischen Angreifer Steve Keir, der vor allem als Überflieger aus dem Rückraum nicht zu blocken war, auf 14:10 und 16:11 davon. Bei 17:23 schien schon alles gelaufen. Da gelangen Rhein-Main wiederum einige Punkte.
Tim Wacker mit einem Angriff und einem Ass sorgte für den 19:23-Anschluss. Mark Posthuma wehrte drei Matchbälle ab, ehe Hachings tschechischer Außenangreifer David Steffan den Dreierblock der Gastgeber so geschickt anschlug, das der Ball von dort im Seitenaus landete.
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Quelle: Rüsselsheimer Echo
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