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11.02.2011
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Dass die Zweitliga-Volleyballer der TG Rüsselsheim am Samstag um 19.30 Uhr in ihr Heimspiel gegen den TV Waldgirmes in der Walter-Köbel-Halle als Favorit gehen, ist unbestritten. Die Gastgeber stehen auf dem siebten Platz; in 17 Spielen gelangen ihnen neun Siege und 35 Satzgewinne. Der Tabellenletzte Waldgirmes hat dagegen von 18 Partien nur zwei für sich entscheiden können. Das letzte Erfolgserlebnis liegt lange zurück, der Wiederabstieg in die Regionalliga scheint fast schon sicher.
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„Aber wenn sie sich noch einmal aufraffen, dann am ehesten jetzt gegen uns im Hessenderby», rechnet TG-Coach Claude Weber mit motivierten Gästen. „Wir dürfen Waldgirmes nicht unterschätzen, müssen von Anfang an die Partie bestimmen und dürfen die Mannschaft nicht ins Spiel kommen lassen.»
Die Hinrundenbegegnung hatte Rüsselsheim deutlich mit 3:0 gewonnen. Lediglich im ersten Satz war der Gegner durch gute Aufschläge zu nennenswerten Punkten gekommen. Allerdings hatte die Turngemeinde da schon klar geführt. In den letzten beiden Durchgängen ließ sie dem Abstiegskandidaten dann kaum noch eine Chance.
Claude Weber würde es bedauern, wenn Waldgirmes den Klassenerhalt nicht schafft. „Wir hätten es schon gerne, wenn eine zweite hessische Mannschaft in der Liga vertreten ist.» Doch schenken will er den Gästen deshalb nichts. Schließlich kann auch die TG zwei Punkte sehr gut gebrauchen.
In diesem Jahr gelang ihr in vier Spielen erst ein Sieg. Allerdings ging es vornehmlich gegen vor ihr liegende Kontrahenten. Mit der Partie gegen Waldgirmes beginnt eine Serie von Begegnungen mit Teams aus der unteren Tabellenhälfte. Friedrichshafen, Freiburg, Rottenburg, Kempfenhausen und Friedberg heißen die nächsten Gegner. Da wollen die Rüsselsheimer punkten und Anschluss ans vordere Tabellendrittel halten, um am Saisonende (16. April) den angestrebten vierten oder fünften Platz zu erreichen. Immerhin stehen noch sechs Heimspiele auf dem Programm.
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Quelle: Rüsselsheimer Echo
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