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01.11.2010
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Mittelfristig würden die Volleyballer der TG Rüsselsheim bestimmt gerne noch einmal versuchen, in der Ersten Bundesliga Fuß zu fassen. Kurzfristig kann die Mannschaft der Turngemeinde davon ausgehen, schon in wenigen Wochen mit einem erstklassigen Gegner ans Netz zu gehen. Nach dem verblüffend leicht errungenen Triumph bei der Südwestpokal-Endrunde in Andernach steht dem Aufeinandertreffen mit evivo Düren am 28. November nur noch eine allerletzte, aber nicht allzu hoch anmutende Hürde im Weg.
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Am 14. November kommt Südost-Pokalgewinner TSV Deggendorf an den Untermain, der in der Regionalliga aktuell mit 2:6 Punkten Rang sieben belegt.
„Nachdem wir so weit gekommen sind, wollen wir uns jetzt unbedingt für den ganzen Aufwand mit dem Spiel gegen Düren belohnen“, sagt TG-Trainer Klaus-Jürgen Weber - wohl wissend, dass er und sein Team auch am 13. November noch um Zweitligapunkte bei den Sachsen vom GSVE Delitzsch gefragt sind. Dass die Rüsselsheimer diese Doppelbelastung gut stemmen können, wurde gestern speziell im entscheidenden Duell mit Favorit VCE Mendig deutlich. Der erst einmal besiegte Tabellenzweite der Zweiten Bundesliga, Gruppe Süd, wurde von der TG in drei Sätzen abgeblockt.
TGM Gonsenheim - TG Rüsselsheim 1:3 (21:25, 25:19, 21:25, 17:25). - Obwohl der Regionalliga-Neuling zwei seiner Besten wegen Verletzung entbehren musste, tat sich der Zweitligist nicht durchgängig leicht. „Das ist immer ein bisschen schwierig, sich gegen solche Gegner zu motivieren. Zeitweilig haben wir uns mehr mit unseren eigenen Fehlern als mit dem Gegner befasst“, so Trainer Weber. Letztlich setzten sich aber die Vorteile der TG in Angriff und Block durch, obwohl bei den Mainzern speziell Jan Dörmer - in der Vorsaison noch bei Rhein-Main Volley - Ehrgeiz entwickelte.
TG - VCE Mendig 3:0 (25:23, 25:21, 25:22). - Während die Hessen aus ihrer Außenseiterrolle heraus befreit aufspielten, war der Favorit trotz seines lautstarken Fanclubs dem Druck nicht gewachsen. „Alle haben wunderbar funktioniert“, lobte Weber, der ab dem zweiten Satz improvisieren musste. Da Zuspieler Kevin Goncalves über Knieschmerzen klagte, musste beim 18:20-Rückstand im zweiten Satz Andreas Kolle aufs Feld. Fortan wurde von der Netzmitte ausschließlich hoch zugespielt, was den Gegner total aus dem Tritt brachte. Fünf formidable Angaben von Johann Löwen, und der 2:0-Vorsprung war perfekt. Die Verlegenheitslösung auf der Zuspielposition wurde bis zum 18:19 im dritten Abschnitt beibehalten, ehe Goncalves für Simon Forster zurück aufs Feld kam. Wenig später hatte das Duell mit Düren feste Konturen angenommen.
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Quelle: Main-Spitze
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